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Gut vorbereitet in den Skiwinter.

Bewegung und Fitness erreichen durch gesunden Muskelaufbau.

Studios warten mit kompetentem Team und individuellem Training.

Die warmen Tage sind vorbei und viele haben es genießen können im Freien dem Lieblingssport nachzugehen. Mit dem Herbst geht den meisten Außensportarten buchstäblich die Luft und Attraktivität aus. Wintersport ist dann angesagt. Wer dann aber nicht auf die Bretter steigt, sollte trotzdem etwas tun. Die Mitarbeiter in den Fitnessstudios kennen das. Die Menschen schätzen die Atmosphäre, denn man ist vor dem schlechten Wetter geschützt. 

Die Zielgruppen lassen sich einfach bestimmen, denn die Feststellung: „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper!“ kann es nicht besser beschreiben. Fehlhaltung, geschwächte Muskelbereiche und Bewegungseinschränkungen lenken ab und fordern unsere Körperenergien, mal ganz abgesehen von der Konzentration. Mal ehrlich, wie viel Zeit und Geld stecken wir in Gesundheit, den Schnitt, die Pflege der Haare und der Schönheit. Jeder ist hier in besten Händen, vom Kind bis zu den älteren Jahrgängen, die zur Stabilität und für die Muskelunterstützung der Bewegung trainieren. Außerdem ist es von Vorteil, sich beim Sport von den ausgebildeten Trainern beraten zu lassen. Diese geben Tipps, um übertriebenen Ehrgeiz zu vermeiden. Meist wird für die Kunden ein individueller Trainingsplan erarbeitet. An den modernen Geräten wird körperliche Fitness gemessen. Das Risiko, sich zu verletzen, verringert sich zusehends. Verhärtete Muskeln sind besonders schmerzhaft im Nacken, Rücken und den Schultern, aber natürlich gerade auch am Bewegungsapparat Beine und Arme. Auch hier gilt Vorbeugen ist besser als Heilen. Regelmäßiges Training hilft außerdem sich auf den Wintersport mit allen Facetten und Bewegungsprofilen einzustellen und diese –abläufe zu optimieren. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Versorgung mit Nährstoffen. 

Aber auch Herzkranke oder Patienten nach Bandscheiben-Operationen können in Studios trainieren. Acht bis zwölf Wochen kann es dauern, bis sich bei normalen Einsteiger ein Erfolg einstellt. Zwei bis drei Mal wöchentliches Training sind bereits ausreichend, um sich deutlich wohler und gestärkter zu fühlen. Zudem entladen sich aufgestauter Ärger, Stress sowie Hektik oder Alltagssorgen. „Man kommt wieder runter,“ wie man so schön sagt. Sport hat also so gesehen eine psychologische Wirkung und kann gute Laune bringen. Im Reha-Bereich ist es ideal den begleitenden Muskelaufbau vom ausgebildeten Personal kontrollieren und beobachten zu lassen. Sonst gilt der Wellness-Faktor, denn durch den Stoffwechsel und Training wird auch das Immunsystem gestärkt. Der Geselligkeitsfaktor spielt durchaus auch eine nicht zu unterschätzende Rolle; wenn Fitness, Sport und Lebensqualität Gemeinsamkeiten wecken. Außerdem gibt es in jedem Studio Schnupper-Angebote, um Qualität und Atmosphäre zu checken.

 Richtig trainiert haltet Ihr typischen Skiverletzungen besser stand.

Wie Ihr mit Koordinationstraining Euer Knie schützt.

Kondition ist gefragt und vor allem auch Euer Körper. Bald startet die Skisaison – leider zu oft inklusive Kreuzbandriss. Der Alltag als Physiotherapeut zeigt, dass die meisten Wintersportler – vor allem Skifahrer – ihre Gelenke ziemlich beanspruchen. Besonders das Kniegelenk der Skifahrer vollbringt bei viel Tempo und den entsprechenden Scherkräften Höchstleistungen. Doch wieso werden die Kreuzbänder auf der Piste dermaßen gefordert? Mit welchem Training kann man Bänder und Kniegelenk besser schützen?

Die Kreuzbänder sind dafür da, Eure Knie zu stützen und das Kniegelenk zu stabilisieren. Diese Aufgabe erfüllen die Kreuzbänder zusammen mit anderen Strukturen, zum Beispiel den Innen- und Außenbändern. Werden die Kreuzbänder zu stark strapaziert, geben sie nach und können im schlimmsten Fall reissen.

Beim Skifahren ist der Fuß fix im Schuh verankert, was bei Unvorhergesehenem besonders viel Reaktionsfähigkeit fordert. Außerdem unterschätzen viele Skifahrer, dass die Reaktionsfähigkeit der Muskeln von Abfahrt zu Abfahrt immer mehr abnimmt. Typische Szene auf der Piste: Der Skifahrer verdreht sich sein Knie bei einem schnellen Richtungswechsel und liegt mit gerissenen Kreuzbändern und entsprechenden Schmerzen im Schnee.

Was ist für ein gesundes Knie wichtig? Das Knie wird durch eine kräftige Muskulatur, zum Beispiel der Oberschenkelmuskulatur gestützt. Für ein gesundes Knie reicht es allerdings nicht, sich „nur“ auf den Muskelaufbau zu konzentrieren. Das Zauberwort heisst Koordinationstraining. Diese Art von Training hilft den Muskeln sich optimal zu entwickeln und gibt dem Gelenk besonders viel Stabilität.

Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel der Muskulatur mit dem zentralen Nervensystem, so wird die Reaktions- und Orientierungsfähigkeit trainiert. Eure Muskeln sollen auf Abruf ihre volle Kraft entwickeln und entsprechend schnell auf eine Situation reagieren können. Für Skifahrer also die perfekte Vorbereitung auf die Saison.

Grundsätzlich gilt es das Koordinationstraining in einem frischen Zustand durchzuführen, also am besten direkt vor einer Trainingseinheit. Ski-Fans trainieren ihre Koordination optimaler Weise das ganze Jahr oder aber auf jeden Fall vor der Skisaison. Am besten gönnt man sich zwei- bis dreimal pro Woche eine Trainingseinheit von 10 Minuten oder mehr. Das Training kann sich sehr variabel gestalten. Drei mögliche Formen wären:

  • Balancieren auf einer instabilen Unterlage wie einer weichen Matte, einem Kreisel oder einem Kippbrett. Hier können Sprünge eingebaut werden oder äussere Einflüsse wie leichtes Schubsen von einer Hilfsperson.
  • Trainieren von schnellen bzw. abbremsenden Bewegungen, zum Beispiel schnelle Sprung- oder Schrittfolgen. 

Sprünge im Ein-Beinstand landen, unter Berücksichtigung einer geraden Beinachse.

 

Vom DSV gibt es diese Übungen, die auch Untrainierte einigermaßen fit für die Piste machen:

1      Kraft Oberschenkel - mit geradem Rücken im 90-Grad-Winkel gebeugten Beinen an eine Wand setzen

2      Schnellkraft - aus der tiefen Hocke Strecksprünge machen

3      Rumpfstabilisierung vorn Liegestütze - auf den Händen oder auf den Ellenbogen

4      Rumpfstabilisierung seitlich - Seitstütze

5      Kraft Gesäß und Rückseite Oberschenkel - flach auf den Boden legen, die Füße aufstellen, das Gesäß anheben und wieder senken.

6      Ausdauer - Seilspringen     

Wer völlig untrainiert ist, führt jede Übung 45 Sekunden am Stück aus. Wer regelmäßig Sport macht, kann auf 60 Sekunden erhöhen.

 

Neben den offensichtlichen Bereichen wie Muskeln, Bänder und Sehnen, stellt die Bewegung in der kalten Natur auch für unser Herz-Kreislauf-System, die Atemwege und das Immunsystem eine Herausforderung dar. Um diese optimal meistern und jede Abfahrt genießen zu können, ist ein Trainingsstart ca. acht Wochen vor dem ersten Pistentag ideal. Bereitet Euren Körper mit einer Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining auf die bevorstehenden Belastungen vor. 

Gezielte Yoga-Positionen helfen Euch auch bei der Dehnung von Beinen, Hüfte und Schulter und verleiht zusätzliche Beweglichkeit. Die Physiotherapeuten und Fitnessstudios des Vertrauens beraten Euch sicher.


Excellenter Skiservice ist heute eine komplexe Geschichte. 

Servicequalität setzt geschulte Mitarbeiter und anspruchsvolles Equipment voraus.

Er setzt gut ausgebildete Mitarbeiter und einen anspruchsvollen Maschinenpark beim Sporthändler oder Skidoktor voraus. Angesichts eines Maschinenparks, dessen Anschaffung hohe Investitionen erfordert, wird deutlich, dass dieser Service nicht für Zweieurofünfzig zu haben ist. Qualität hat ihren Preis. Was Ihr dann für Euer Geld, das Ihr für einen Skiservice bezahlen müsst, im Gegenzug erwarten dürft:

Skiservice ist Vertrauenssache – umso mehr, je weniger man selbst davon versteht. Und ganz besonders gilt das natürlich beim ersten Mal, wenn Ihr Eure geliebten Sportgeräte in die Hand einer Skiwerkstatt geben. Nach gemachter Arbeit und den Erkenntnissen auf der Piste fällt eine Beurteilung schon leichter, ansonsten kann man natürlich auch Freunde oder Bekannte fragen.

Großer oder kleiner Service? Ihr dürft erwarten, dass sich der Mitarbeiter im Sportgeschäft auskennt, den Zustand Eurer Ski zu beurteilen und einen klaren Vorschlag zu den auszuführenden Arbeiten machen kann. Anschließend sollte er Euch Gelegenheit geben, Fragen dazu zu stellen und diese mit überzeugenden Argumenten beantworten. Dass die Kanten geschliffen und der Belag gewachst werden muss, trifft sicherlich in fast allen Fällen zu. Der Fachberater sollte aber erklären, warum das sinnvoll ist und dabei auf Punkte wie Drehfreudigkeit, geringerer Kraftaufwand und erhöhte Sicherheit verweisen und nicht unbedingt mit mehr Speed argumentieren.

Bei Beschädigungen des Belages könnt Ihr erwarten, dass der Service-Mitarbeiter Euch aufklärt, welche Kratzer durch das normale Planschleifen des Belags beseitigt werden und wo größere Ausbesserungen des Belages bis hin zum Ausstanzen tiefer Beschädigungen notwendig sind. Auch hierzu solltet Ihr entsprechende Erklärungen erhalten, inklusive der Nennung der zu erwartenden Kosten.

Darüber hinaus fragt ein guter Mitarbeiter nach Eurem Fahrkönnen, dem von Euch bevorzugten Gelände und eventuell sogar, wann und wo Ihr das nächste Mal Ski fahren wollen. Denn Euer Fahrstil hat entscheidenden Einfluss auf die Kantenpräparation. Auch die zu erwartenden Schneetemperaturen und Pistenverhältnisse – etwa Natur- oder Maschinenschnee – bestimmen die Wahl der Belagsstruktur und die Art des Wachses.

Moderner Gerätepark. Sofern Ihr nicht ohnehin jedes Jahr Eure Bindungseinstellung überprüfen lasst, gehört zu einer fachmännischen Service-Annahme in jedem Fall auch eine Sichtprüfung der Bindung. Dabei solltet Ihr auf eine etwaige Abnutzung der Gleitelemente für eine reibungsarme Auslösung, eine Verschmutzung der beweglichen Elemente oder fehlende Schmierung hingewiesen werden. Eine Funktionsprüfung ersetzt das natürlich nicht, aber ein Hinweis darauf, diese durchzuführen, ist ein Indiz, dass dort professionell gearbeitet wird.

Bevor Euer Ski den Weg in die Werkstatt antritt, könnt Ihr Euch nach dem dort zur Verfügung stehenden Maschinenpark erkundigen. Gut ausgestattete Händler geben da sicher gerne Auskunft. Ein Schleifautomat oder Schleifroboter in der Werkstatt ist auf jeden Fall ein sehr gutes Zeichen. 

Die besten Maschinen nutzen nichts, wenn die Mitarbeiter ihr Geschäft nicht verstehen oder die Maschinen schlecht gewartet sind. Wenn es möglich ist, kann hier ein Blick in die Werkstatt zusätzliches Vertrauen schaffen. Dabei gilt Ähnliches wie in der Auto-Werkstatt, und Ihr könnt selbst Eure Schlüsse ziehen: ist alles sauber und ordentlich oder herrscht das kreative Chaos? Manche Geschäfte setzen daher auch auf eine „gläserne Werkstatt“, in die man durch eine Glaswand aus den Verkaufsräumen hineinschauen kann.

Schulung. Gerätehersteller führen regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für die Service-Mitarbeiter in den Sportgeschäften durch und vergeben entsprechende Urkunden und Zertifikate, die oft im Geschäft oder in der Werkstatt hängen. Dort könnt Ihr sehen, ob die Werkstatt-Mitarbeiter auf dem neuesten Wissensstand sind.

Arbeiten in der Werkstatt. Nach der Nennung der vorgesehenen Arbeiten, den zu erwartenden Kosten und der Nennung des Abholtermins ist die Werkstatt an der Reihe. Dort passiert mit Ihren Ski, abhängig vom Zustand, eine ganze Menge: Als erstes wird in der Regel die Seitenkante geschliffen, da sie das schwächste Glied am Ski darstellt, in Zeiten des Carvens aber von entscheidender Bedeutung ist. 

Ein Ski mit schlecht präparierten Kanten reagiert wie ein Auto mit abgefahrenen, glatten Reifen auf einer Schneefahrbahn. Für Skifahrer aller Kategorien sind deshalb präzise geschliffene Kanten ein absolutes Muss.

Gepflegte Kannten halten länger. Die Kanten sollte man nach jedem Skitag trocknen und gut reinigen. Möglichst oft Heißwachs zu verwenden, schützt den Belag, und alle Arten von Schäden sollte man möglichst rasch reparieren. Nun gilt es noch, Ski oder Board an einem kühlen und trockenen Ort zu lagern – und eben beim „Tuning" nicht zu knausern. Dann hat man garantiert lange Freude an seinem Sportgerät.

Eine Frage des Vertrauens: Mit gut präparierten Ski macht das Fahren einfach mehr Spaß, es geht spürbar leichter und ist sicherer. Ähnlich wie ein Reifen- und Ölwechsel oder der Kundendienst beim Auto ist der Skiservice ein Muss. 

Für einen perfekt präparierten Ski (bzw. ein Board) sind ergänzende Schritte erforderlich, um die gewünschten Eigenschaften wiederherzustellen:

Die Inspektion. Oberflächen, Belag und Kanten werden gesäubert, das Sportgerät auf Schäden überprüft.

Die Belagsreparatur. Kerben, Rillen oder Löcher, die die Gleitfähigkeit beeinflussen, werden mit neuem Belagsmaterial aufgefüllt.

Der Belagsschliff. Der Belag wird geschliffen und strukturiert, was dazu führt, dass er das Wachs besser aufnehmen kann. Dabei entsteht ein Belagsprofil, das den Sog und die Reibung zwischen Schnee und Belag minimiert. Der Ski gleitet nicht nur besser, auch das Umlegen von Kante zu Kante wird erleichtert. Das ideale Belagsprofil wird je nach Temperatur und Schneeart angepasst.

Der Kantenschliff. Stumpfe Kanten trüben nicht nur die Fahrfreude, sondern sind ein Sicherheitsrisiko, weil Ski oder Board beim Drehen wegrutschen. Eine präzise Kante sorgt dagegen für Drehfreude und optimalen Halt bei allen Bedingungen. Auch hier fließen persönliche Vorlieben bzw. das Fahrkönnen in die Abstimmung mit ein.

Das Wachsen. Heißwachs imprägniert den Belag, schützt vor Beschädigungen und verbessert die Gleit- und Dreheigenschaften des Sportgeräts. Da die Wachsschicht vor allem auf trockenem Schnee schnell abgetragen ist, solltet Ihr zwischen den „echten" Services auch einmal nachwachsen – nach zwei bis vier Pistentagen.

Denkt an das „Profil“ für Euren Ski! Die Bedeutung des Skiservice wird ja generell unterschätzt, denn Ist der Ski perfekt in Schuss, sorgt das für mehr Halt, vor allem auf eisigen Pisten und er lässt sich leichter drehen und gleitet besser.  Es geht hier aber nicht nur um Fun sondern auch um den wichtigen Faktor Sicherheit. Es verhält sich wie beim Auto: Einen Reifen mit weniger Profil kann man schon noch fahren, aber der Bremsweg wird in heiklen Situationen deutlich länger. Und so verhält es sich auch mit Skiern. Was bei durchschnittlichen Schneeverhältnissen vielleicht noch gar nicht auffällt, verschlechtert dagegen das Verhalten auf harter, eisiger Piste bereits deutlich.

Wie häufig man ein Ski- oder Snowboardservice durchführen lässt, hängt unter anderem von den Verhältnissen ab, unter denen gefahren wird. Kunstschnee zum Beispiel erhöht den Verschleiß. Experten empfehlen jedenfalls den Service vor der ersten Abfahrt im Winter und danach als Faustregel jeweils nach fünf bis sieben Pistentagen. Doch auch auf diese Hinweise soll man achten:

Wird es auf eisigen Pisten schwieriger, einen Carving-Schwung durchzuziehen, benötigen die Kanten neuen Schliff. Fehlt augenscheinlich der Speed in flachen Passagen, schreit der Belag nach einer Auffrischung. Flattern die Ski oder das Board in Gleitpassagen, fehlt es am Belagsprofil.


Wie findet Ihr das passende Equipment?

Der Winter fordert richtige und sichere Bekleidung für Ski, Board, Tour, Loipe.

Die alte Weisheit, immer noch aktuell. Seit der Mensch Kleidung trägt, ist bekannt: Zieh dich in mehreren Schichten im “Zwiellook” an, das hält besonders warm! Dabei gehts im Winter beim Sport allerdings gar nicht in erster Linie darum, sich besonders warm anzuziehen. Der Körper entwickelt eine Menge Hitze, wenn du aktiv bist – das weißt du aus Erfahrung. Wichtig ist es besonders in der kalten Jahreszeit, dass in dem Moment, wenn die Aktivität endet, kein Chill-Effekt ausgelöst wird. Darunter versteht man das Frösteln, das nassgeschwitzte Sportler unwillkürlich ergreift, wenn ihnen bei einer Pause ein kalter Luftzug über die Kleidung fährt. Chilling ist genau das, was moderne Sportbekleidung vermeiden muss, damit du dich nicht erkältest oder deine Muskeln sich eine Zerrung holen.

Also gilt für die Kleidung, die Feuchtigkeit schnell vom Körper wegzutransportieren, denn Schweiß entzieht furchtbar viel Wärme, der auf der Haut kalt wird, weil Wasser so eine hohe Wärmekapazität besitzt. Funktionsunterwäsche ist dagegen ein Muß.

In der Zwischenschicht sollte sich im Winter etwas Kuschliges befinden – Jacken oder Pullover aus Wolle und Fleece sind ideal.

An der Oberfläche müssen clevere Textilien die Feuchtigkeit effektiv verdunsten. Die oberste Schicht der Winterkleidung muss Wind und Nässeeinwirkung von außen fernhalten – und den Wasserdampf von den inneren Kleidungsschichten nach außen durchlassen. Atmungsaktiv heißen Gewebe, die solche Membranfunktionen besitzen; mittlerweile gibt es viele Markennamen, die dafür stehen, dass die gewünschte Funktion auch befriedigend ausgeführt wird.

Achte dabei darauf, dass die Unterwäsche hauteng sitzt; dann nimmt sie den Schweiß am besten auf. Die Schichten darüber dürfen lockerer sitzen. Luftpolster zwischen den einzelnen Kleidungsebenen sorgen dafür, dass du dir ein schönes warmes Körperklima aufbaust und dass der Feuchtigkeitstransport nach außen stetig läuft.

...nicht fehlen sollten diese Accessoires, damit dir Kälte nichts anhaben kann.

Im Bereich von Kopf und Hals kann ein ungeschützter Körper viel Wärme verlieren. Eine schöne Mütze hilft, oder ein Mutlifunktionshalstuch, das du nur im Notfall über den Kopf ziehen kannst? Wichtig ist es, dass du dich vor Kälte und Nässe schützt. Handschuhe sind bei manchen Sportarten – wie beim Eislaufen – ein Bestandteil der Sicherheitsausstattung. Falls du zu den Menschen gehörst, die immer kalte Finger haben, heiz dir einfach ein bisschen ein. Warme Füße lassen sich mit neuartigen Kompressionsstrümpfen ganz leicht erreichen – die massieren deine Füße buchstäblich warm.

Was gehört zum Ski-Equipment?

Bei eurem ersten Mal Skifahren solltet ihr euch Skier und Skistöcke auf jeden Fall leihen. Dafür ist die Investition einfach viel zu groß. Ein gutes Paar Skier inkl. Bindung kostet locker mal 400 bis 500 Euro. Das Leihen für eine komplette Woche ist zwar auch nicht günstig, aber gerade am Anfang müsst ihr erst mal schauen, mit welchen Skiern ihr gut zurecht kommt und ob euch das Skifahren wirklich Spaß macht. Wenn ihr beim ersten Skiurlaub megaviel Spaß hattet, dann könnt ihr euch am Ende der Saison immer noch ein neues Paar Skier für das Folgejahr zulegen. Denn auch hier gilt: In der Offseason spart ihr viel Geld! Lasst euch dazu am besten in einem Fachgeschäft mit geschulten Personal ausführlich beraten, welches die richtigen Skier für euch persönlich sind.

Bei den Skistöcken wird es für Ski-Anfänger einfacher. Sie sollten die richtige Länge haben und aus einem leichten Material bestehen. Sonst gibt es für den Einstieg nicht mehr zu beachten. 

Ski-Rucksack: Für den ersten Skiurlaub ist ein Ski-Rucksack kein Muss, aber er ist äußerst praktisch, wenn ihr auf der Piste unterwegs seid. Getränke, Brotzeit, Snack, Smartphone, Brillenputztuch etc. können darin verstaut werden und ihr seid nicht komplett auf die manchmal doch recht teure Hüttenverpflegung angewiesen. Achtet darauf, dass er auch in voller Montur gut sitzt, ihr genug Bewegungsfreiheit habt und er wasserdicht ist. 

Wichtig bei der Bekleidung von Kopf bis Fuß ist der perfekte sichere “Sitz”, den nur ist die Funktion gewährleiste. Startet also auch in unsere Wintersportfachgeschäfte, sie wissen, was den Spaß auf der Piste und im Schnee erhält.


Datum: 22.10.2021