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Auf dem Salzalpensteig zur Brachtalm

Reichhaltig, ursprünglich: Zur Brachtalm 1.173 m auf dem Salz-Alpen-Steig.

Startpunkte für jeden Anspruch von Grassau, Marquartstein, Kohlstatt und Staudach.

Die Etappentour, die natürlich auch als eigenständige Tagestour begangen werden kann, ist vor allem aussichtsreich und bietet geologische, botanische und faunistische Highlights mit einige ursprünglichen Einkehrmöglichkeiten. Die Alm liegt am Nordhang des Hochgerns und des Sillecks. Sie ist eine Jausenalm und bietet als Stützpunkt des "SalzAlpensteiges" aber auch Übernachtungen für Wanderer an.  

Die zweite Etappe des SalzAlpenSteigs ist zwar anfangs noch nicht so spektakulär, gegen Ende bietet sie aber mit dem Ausblick von der Schnappenkirche und den sehr idyllischen Almen (Staudacher Alm & Brachtalm) einige echte Höhepunkte und ist doch noch konditionell sehr anspruchsvoll. Wer die Etappe „korrekt“ absolvieren will, startet im Ortszentrum von Grassau und wandert über Niedernfels, Piesenhausen weiter nach Marquartstein und im Bogen einer Variante zum Ausgangspunkt für den Kurzstart der Tour in Staudach am Parkplatz Mühlwinkl. ...oder ihr folgt weiter mit dem Aufstieg oberhalb an der Marquartsteiner Burg vorbei in die Kehre und dann rechts an der Felswand weiter (in Richtung Staudacher Alm). Wenige Minuten später biegt ihr am Wasserhäuschen in einen bemoosten Hohlweg am Richard Strauß Höhenweg ein (nach links) und geht dann wenig später rechts weiter. Bei Nock wird ein Wanderparkplatz überquert, dabei haltet Ihr euch links. An der nächsten Kreuzung bleiben wir links und gehen im Nadelwald stetig bergauf (Wegweiser Richtung Schnappenkirche bzw. Staudacher Alm). Weiter dem Waldweg bergauf folgen.

An einem riesigen Findling biegt links ab und gelangt in einen schönen Föhrenwald. Bei der Kindlwand geht ihr durch einen Hohlweg und nach einiger Zeit zur Abzweigung Staudacher Alm - besucht aber vorher über einen kurzen Stichweg die Schnappenkirche und bewundert den atemberaubenden Panoramablick auf den 

Um auf dem Steig zu bleiben müsst ihr ca. 100 Meter vor der Schnappenkirche rechts abbiegen! Wenn ihr an der Kirche vorbei auf dem Weg bleibt ihr weiter auf der SalzAlpenTour – hier gut aufpassen und sich nur an den grünen Markierungen halten! Durch den naturbelassenen Wald gelangt ihr schließlich zur Staudacher Alm. An hier geht’s wunderschön über blühende oder saftige Almwiesen und ein kurzes Waldstück bis zu unserem Etappenziel, der Brachtalm auf 1.173 Meter. 

Der kürzeste Aufstieg führt vor allem über die West/Ost-Verbindung von Staudach über die Schnappenkirche und Staudacheralm zur Hütte (2 Std.) und weiter über die Vorderalm nach Kohlstatt/Bergen. Von Bergen aus erreicht man die Brachtalm von Kohlstatt in 2 ¼ Std. Nahe der Vorderalm gibt es zusätzlich eine Querverbindung zur Hinteralm. Für Kletterer besteht die Möglichkeit des Aufstieges zum Hochgern über dessen Ostseite. 

Die gesamte Etappe von Grassau auf die Brachtalm erstreckt sich auf 18, 2 Kilometer bei 1.441 Höhenmetern. 

Wer den kompletten Steig gehen möchte, erfährt natürlich noch viel mehr und „tankt“ Erlebnisse ohne Ende. Auf dem Weg vom Chiemsee über den Königssee zum Hallstätter See erfährt der Wanderer Wissenswertes über Salzquellen und Salzvorkommen, die Geschichte der Salzgewinnung und -verarbeitung sowie die Spuren des Salzes in den Orten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke. 

Wichtige Details und Infos zur Brachtalm: Ruhige Lage. Almtypische Brotzeiten und ein Schlaflager mit 15 Plätzen (Schlafsack bitte unbedingt mitbringen!). Besonders nette, gastfreundliche Wirts- und Almleut. Bewirtschaftet von Ende Mai – September. Übernachtungen sind möglich im einfachen Matratzenlager, dazu wird sogar Halbpension angeboten (also Abendessen und Frühstück). Anmeldungen für die Übernachtung sollten am besten über die Fam. Völkl gemacht werden.

Bitte informiert Euch vor der Wanderung über die aktuellen Öffnungszeiten und dann bitte frühzeitig direkt unter 0 176 / 23268218 buchen.

Die Reservierungen für Übernachtungen im Matratzenlager auf der Brachtalm nimmt der Almwirt selbst vor.

 

 

Datum: 31.08.2021