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Ab Dezember: Weihnachtsfeiern heisst heuer Kreativitaet, Outdoor und kleine Runden. ...oder ins neue Jahr legen!

Warum überhaupt ist eine Weihnachtsfeier mit der Firma so wichtig?

So kurz war der Planungsvorlauf der Eventbranche für die Weihnachtsfeiern noch nie. Soll man im Corona-Jahr überhaupt Gäste einladen? Ganz entschieden: Ja! Doch die Optik, sagen Profis, wird sich heuer radikal ändern.

In normalen Jahren wäre schon längst gebucht worden. Doch 2020 ist eben kein Veranstaltungsjahr, wie man es in der Branche gewohnt ist. Viele Unternehmen stehen nach reihenweisen Absagen von Events gerade vor einer ungewissen Zukunft. Gerade die besonderen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit der andauernden Corona-Pandemie bewältigt wurden, dürfen im Rahmen einer erlebnisreichen Weihnachtsfeier mit der ganzen Firma nun entsprechend gewürdigt werden. Dabei kann ein Teamevent in der Adventszeit vielfältig aussehen, aber immer sicher. Hier sind Eventkonzepte zur Weihnachtszeit ideal, welche mit spezifischen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen auszurichten möglich sind. 

Ihren Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringen und „Danke“ sagen sind für Firmen die Hauptgründe, eine betriebliche Weihnachtsfeier auszurichten. Daneben sind Aspekte wie das Gemeinschaftsgefühl stärken, die Identifikation mit dem Unternehmen erhöhen und die Motivation zu steigern zusätzliche Motive für den geselligen Jahresabschluss mit den Arbeitskollegen.

Der konkreten Ausgestaltung Ihrer Weihnachtsfeier sind natürlich (fast) keine Grenzen gesetzt; eine geeignete Location, stimmige Dekoration und ein leckeres Essen sind Pflicht. Ein begleitendendes Rahmenprogramm, Präsente für die Mitarbeiter oder persönliche Worte des Chefs zählen zur Kür. 

„Das Wichtigste ist allerdings, frühzeitig einen Termin zu fixieren!“ Sowohl die interne Terminfindung als auch das Reservieren einer entsprechenden Location. Die beliebtesten Gastronomien sind in diesem Jahr sehr schnell ausgebucht. 

Und auch wenn es abwegig erscheinen mag, sich in Zeiten wie diesen mit Weihnachtstrends zu beschäftigen: Es ist dennoch eine gute Möglichkeit, ­jenen Danke zu sagen, die es ermöglichen, auch in der Krise nicht den Mut zu verlieren: durch alternative Konzepte, durch Homeoffice-Stunden, durch Lieferdienst oder einfach durch das Verbreiten von Zuversicht. Nicht alles kann online gelöst werden. „Viele Firmen schärfen gerade auch ihr Bewusstsein dafür, wie wichtig persönliche Begegnungen sind.“ Darauf setzt auch Mittelstandspräsident Mario Ohoven: „Gerade nach den corona-bedingten Einschränkungen, beispielsweise durch Homeoffice, ist es wichtig, das Wir-Gefühl im Betrieb wieder zu stärken. Das geht nicht digital“, sagt Ohoven. Der Präsident des Mittelstandsverbands BVMW spricht sich daher für Weihnachtsfeiern aus. „Und wenn es im eigenen Betrieb nicht möglich ist, bleibt als bewährte Alternative die Weihnachtsfeier in einem Restaurant.“

In jedem Fall müssen jene Weihnachtsfeiern, die 2020 stattfinden, mit geringeren Ressourcen sowie einer deutlich kürzeren Planungszeit auskommen. 

Nicht nur aufgrund der faktischen Erschwernisse, die etwa Begehungen der geschlossenen Locations verunmöglichen, wird die Ausrichtung von Festen heuer anders ausfallen. Aber auch das kennt die Branche: Der Verzicht auf luxuriöse Feiern prägte nach der Finanzkrise 2008 den deutlich bescheideneren Auftritt. „Kreativität und Einfallsreichtum sind gefragt“, und es sind vor allem drei Ausstattungstrends, die der neuen Bescheidenheit entgegenkommen: traditionell, Family Style und modern.

Denn wenn es ein Motto für die „Jetzt erst recht“-Feiern im Dezember gibt, dann lautet es: Weniger ist mehr!

Die neue Bescheidenheit mit folgenden Feiertrends. Keine Show-offs: Das bedeutet auch „Ja“ zu Entertainment, aber keine billigen Witze. Schlicht, nicht kühl: Gedeckte Farben und reduziertes, allerdings hochwertigstes Catering ist ein Gebot der Stunde!

Alle rücken zusammen: Führungskräfte versammeln jene, die den Betrieb 2020 am Laufen hielten, im intimeren Rahmen als sonst: persönliche Ansprache statt Grüße quer durch die Halle per Mikro. Familienwerte: Homeoffice funktionierte nur mit Unterstützung, dafür sollte man danken. Plus: Auch im Design der Tafel lässt sich zeigen, dass Unternehmen mehr sind als Umsatzgemeinschaften.

 

Weihnachtsfeier – was man darf und was nicht?!

Wer übernimmt die Haftung auf einer Weihnachtsfeier? Steht die Weihnachtsfeier für alle Arbeitnehmer offen und nimmt der Arbeitgeber selbst daran teil, greift die gesetzliche Unfallversicherung. Arbeitnehmer sind damit grundsätzlich für die Hin- und Rückfahrt und während der Feier versichert.

Der Versicherungsschutz entfällt aber, wenn die Veranstaltung endet. Dies ist dann der Fall, wenn eine deutliche Mehrzahl der Arbeitnehmer die Feier bereits verlassen hat oder wenn der Arbeitgeber die Weihnachtsfeier beendet hat.

Darf der Arbeitgeber Bilder von der Weihnachtsfeier schießen und veröffentlichen? Wenn die Arbeitnehmer selbst für private Zwecke auf der Weihnachtsfeier Fotos schießen, ist dies in der Regel unproblematisch. Schießt der Arbeitgeber die Bilder und werden diese für andere als private Zwecke verwendet oder gar veröffentlicht, benötigt er eine vorherige schriftliche Einwilligung der Mitarbeiter. Die Einwilligung muss sich dabei sowohl auf das Bild selbst als auch auf die Veröffentlichung beziehen. Ausnahmen sind nur dann möglich, wenn ein überragendes Interesse des Arbeitgebers besteht, die Bilder aufzunehmen und zu veröffentlichen.

Dabei gilt: Wenn das Gesamtgeschehen der Feier gezeigt wird und eine größere Anzahl an Mitarbeitern auf den Fotos zu sehen ist, besteht vermutlich ein überwiegendes Interesse des Arbeitgebers. Bei kleineren Gruppen gibt es hingegen strenge Anforderungen. Für eine umfassende rechtliche Absicherung ist es jedoch in jedem Fall empfehlenswert, im Vorfeld die schriftliche Einwilligung der Arbeitnehmer einzuholen.

 

Hygienische Weihnachtsfeiern: Eure Wirte sind bestens vorbereitet.

In Sachen Coronasicherheit ist unsere Gastronomie up to date.

Grundsätzlich gilt: „Nehmt Kontakt mit dem Wirt Eurer Wahl auf und sprecht Eure Pläne mit ihm durch. Gerade diese Zeit lässt sich individuell und flexibel am besten meistern, so ist so gut wie jede Weihnachtsfeier umzusetzen. Unsere Wirte sind inzwischen Profis auf diesem Gebiet!“ Auch wenn besondere Maßnahmen gelten: Feiern vor Ort können stattfinden, solange sich die Infektionszahlen in der Region in Grenzen halten. Allerdings müssen dabei verschiedene Auflagen eingehalten werden. Informiert Euch, welche Regelungen in Eurer Region gelten und passt Euer Angebot entsprechend an. Gilt bei Euch eine Maximalzahl für Gäste bei Veranstaltungen? Viele Gäste können in den Räumlichkeiten bedient werden, aber sollten dann eventuell Gruppen aufgeteilt werden? Stellt vorab schon eine Übersicht zusammen und stimmt sie frühzeitig über die zur Verfügung stehenden Kapazitäten ab, denn je nach Auflagen und der Unternehmensgröße kann es passieren, dass nicht alle Gäste auf einmal bewirtet werden können. So können auch mehrere Termine vereinbart werden. Die Weihnachtsfeier findet dann zwar nicht für das ganze Unternehmen auf einmal, dafür aber auf Abteilungsebene in einem sicheren Rahmen statt. Überlegt Euch, ob Euer Unternehmen hier dann einen Sonderpreis bekommt: Wer mehr als einen Termin bucht, kann sparen!

Auch bei Essen und Getränken kann es Einschränkungen geben. Bei Buffets bilden sich häufig lange Schlangen, außerdem werden Vorlegebesteck, Abdeckungen und Co. von vielen verschiedenen Personen berührt, so gibt es Tipps für ein sicheres Buffet. Sicherer und weniger aufwendig ist es, ein festgelegtes Menü am Tisch zu servieren. Ähnliches gilt für den Thekenbetrieb: Getränke werden dann besser am Tisch serviert!

Ein Tipp: Braucht ihr trotz Corona ein Buffet? Fragt doch ein Flying Buffet als Alternative an! Das sieht so aus:  Das Servicepersonal geht mit vielen verschiedenen, bereits vorbereiteten und einzeln angerichteten Speisen durch die Reihen. Ihr Gäste könnt euch dann für das entscheiden, was euch schmeckt und bekommt die Portion am Platz gereicht.

Damit trotz Feier die Hygieneregeln eingehalten werden können, findet Ihr verschiedenste Vorkehrungen an mehreren Stellen im Raum, gut sichtbar auf AufstellernTafeln oder Plakaten. Je nach Region kann es auch nötig sein, ein gesondertes Hygienekonzept für größere Veranstaltungen zu erstellen und dieses beim zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Lasst euch als Gäste und interessierte Unternehmen außerdem schon vor der Buchung über die Maßnahmen informieren. Kontrolliert bitte gegenseitig, dass alles gesichert, verlässlich und gut vorbereitet ist.

Gutschein für jeden Mitarbeiter. Für alle, denen weder ein Fest mit Hygieneauflagen noch eine Onlineveranstaltung oder eine spätere Feier zusagt, gibt es noch eine andere Variante: Ein Gutschein für jeden Mitarbeiter, den dieser individuell einlösen kann. Besprecht mit dem Unternehmen, wo der gewünschte Preis pro Person liegt und wandelt den Wert einfach in einen Gutschein um. Diese Art der Weihnachtsfeier ist zwar weniger gesellig, ermöglicht aber jedem Mitarbeiter ein schönes Essen in Eurem Haus.

Weihnachtsfeiern gehören in Unternehmen traditionell zur Adventszeit - doch in der Corona-Krise ist gerade bei großen Menschenansammlungen Vorsicht geboten. Dazu gebe es zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen wie etwa eine Sitzplatzverfolgung, Desinfektionsmaßnahmen und Tanzverbote. „Was uns der Gastronomie Angst macht, ist die Verunsicherung unserer Gäste durch die Politik!“. Es müsse mehr Ruhe und Sachlichkeit in die Diskussion um steigendende Infektionszahlen kommen. Panikmache sei verfehlt. Die ungewisse Entwicklung der Pandemie hält viele Unternehmen zurück. Außerdem ist die Sorge zu spüren, eine Weihnachtsfeier könnte sich zu einem möglichen Corona-Hotspot entwickeln. 

 

Datum: 29.10.2020