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Infrastruktur sichern - Regional einkaufen - Gesund bleiben.

Unsere Region steht vor gewaltigen Herausforderungen

Um die zu meistern bedarf es einer Menge Disziplin, Zusammenhalt und ein Umdenken

In dieser Ausgabe findet Ihr nochmal eine bunte Palette von Ortsberichten und Geschichten zum beginnenden Frühling und zum Osterfest. Aber auch uns stellt das Corona-Virus vor ganz neue Aufgaben, wie Ihr schon an den leeren Veranstaltungsseiten seht.

Zunächst war es eine schleichende Entwicklung die Ende Februar begonnen hat. So richtig bewusst ist uns das alles ausgerechnet an einem Freitag, den 13ten geworden. Dieser Märztag hat den meisten von uns klar gemacht, dass wir vor einer gewaltigen Herausforderung stehen werden. Beinahe stündlich änderte sich die Lage. Mit bangen Blicken verfolgen wir vor allem die Entwicklung bei unseren Freunden in Italien und mittlerweile auf der ganzen Welt. Einen ähnlichen Ausbruch der Pandemie erlebten auch unsere Nachbarn in Österreich. Besonders in den Skigebieten gab es massiv Ansteckungen.

Doch auch die Zahlen bei uns steigen, davon verschont bleibt auch der Landkreis Traunstein nicht. Viele Maßnahmen sind in den vergangenen Tagen und Wochen zur Eindämmung des Virus beschlossen worden und wir hoffen, dass nicht noch weitere Einschränkungen dazukommen werden.

Nun heißt es zusammenhalten und ganz wichtig: „Bleibts dahoam“. Befolgt bitte alle Anordnungen der Behörden, dann kommen wir sicher irgendwann aus dem ganzen wieder heil heraus. Wir selber haben es nun in der Hand, mit unserem Verhalten. Klar ist, dass wir unseren Alltag neu organisieren müssen. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder müssen zuhause betreut werden. Ein besonders Auge heißt es auf unsere Älteren und Risiko-Personen zu haben. Das heißt auch, leider die engen Kontakte zu Oma und Opa einzustellen.

Gefragt sind in dieser Zeit Einkaufshilfen für die Schwachen und Alten in unserer Gesellschaft. In vielen Orten haben sich bereits Initiativen gegründet, die Einkäufe und wichtige Besorgungen anbieten. Viele Gastronomen bieten mittlerweile einen Abhol- oder Lieferservice an. So können Speisen telefonisch bestellt und dann abgeholt werden. Aber auch Bäckereien, Metzgereien, Gärtnereien, Fahrradhändler, Einzelhändler und weitere Betriebe bieten einen Lieferservice an. Hier bekommt man telefonisch Informationen zu den Produkten oder kann gleich per Mail oder WhattsApp bestellen.

Besonders jetzt gilt es unsere heimischen Betriebe zu unterstützen.

Wenn die Fachgeschäfte in der Region wieder öffnen, sollten wir unsere Einkäufe dort erledigen. Unterstützung brauchen neben dem Gastgewerbe auch unsere Vermieter und Hotelbetreiber. Wie gesagt, wir werden diese Krise überstehen, wenn wir auch noch nicht wissen wie lange das dauert. Aber es wird eine Zeit danach geben.

Die echten Helden in diesen harten Zeiten sind aber jene Menschen, die jetzt für uns da sind. Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Apotheken, Rettungsdienste, Polizisten und alle anderen Menschen in sozialen Diensten. Sie sorgen dafür, dass wir mit einem guten Gefühl durch diese Wochen, möglicherweise Monate kommen. Nicht zu vergessen die Angestellten in den Supermärkten, die Kassiererinnen und Lkw-Fahrer die unsere Versorgung aufrechterhalten.

Darum die eindringliche Bitte, Abstand halten, nicht nur vor anderen Menschen, auch vor Hamsterkäufen. Alles was wir zum täglichen Leben brauchen gibt es, übrigens auch Klopapier. Wir sind überzeugt und optimistisch, dass wir diese Krise gemeinsam überstehen werden.

Und zum Schluss nochmal:

Bitte befolgt alle Anordungen der

Bayerischen Staatsregierung und …

„bleibts dahoam“ 

Wir wünschen Euch viel Zuversicht und

alles Gute in dieser außergewöhnlichen Zeit, schaut auf Euch und bleibts gsund!

Fritz Hartl und Marina Hartl

sowie das ganze Servus Achental-Team

markus-wischenbart.eu

Datum: 06.04.2020