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Wohnen mit Farbe und trendiger Raumausstattung

Raumgestaltung beginnt mit Farbgestaltung von Wand, Decke und Boden.

Harmonie, Raumwirkung und Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Zieht Ihr neu in eine Wohnung oder Ihr wollt Eurem Zuhause neuen Schwung verleihen, etwa mit Farbe oder frischen Bodenbelägen, solltet Ihr die wichtigsten Regeln der Raumgestaltung kennen. Eine Raumgestaltung mit viel Weiß und unterschiedlichen Lichtquellen wirkt freundlich, luftig und zeitlos wohnlich.

Planung und Theorie stehen am Anfang: Bevor man die Raumgestaltung aktiv angeht, sollte man für sich selber herausfinden, mit welchen Farben und Materialien man sich grundsätzlich wohlfühlt. Als Inspiration für die Raumgestaltung eignen sich am besten Wohnbücher, Zeitschriften oder ein Bummel durchs Möbelhaus.

Vor dem Kauf gilt: Wenn möglich, immer erst zu Hause ausprobieren, dann kaufen. Farben, Stoffe und Teppiche können bei unterschiedlichem Tageslicht ganz anders wirken als im Showroom. Die meisten Hersteller von Tapeten, Stoffen und Teppichen bieten Muster an, die man zu Hause auf sich wirken lassen kann.

Wände, Decke und Boden sind aufgrund der Größe ihrer Fläche bei der Raumgestaltung von großer Bedeutung. Wie ein Raum insgesamt wirkt, entscheidet wesentlich der Bodenbelag, weshalb er bei der Raumgestaltung mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht werden sollte. Ganz egal ob Teppich, Fliesen oder Holzparkett - der Bodenbelag prägt den Charakter des Raumes maßgeblich. Neben stilistischen Vorlieben spielt die Art und Weise der Nutzung eine wichtige Rolle: Mit dem Boden werden Zonen definiert und Grenzen aufgezeigt. Aktive Bereiche verlangen harte Böden, Teppich betont die ruhigeren Areale wie Wohn- oder Schlafzimmer.

Seid Ihr eher der helle oder der dunkle Typ? Raumgestaltung hat viel mit Farben, Licht und die persönlichen Vorlieben derselben zu tun.

Sehr wichtig ist die Zimmerdecke, da sie die größte Fläche im Raum darstellt, die gewöhnlich von nichts verdeckt wird. Die Farbgestaltung der Decke kann einen Raum optisch großzügiger erscheinen lassen (helle Farben) oder ihn optisch verkleinern, zum Beispiel durch eine Holzvertäfelung. Je heller die Decke ist, desto höher scheint sie. Streicht man Wände und Decke einheitlich, hat das ebenfalls einen vergrößernden Effekt. Indirektes Licht aus einem Deckenfluter weitet den Raum nach oben. Auch hohe Türen lassen die Decke höher wirken.

Bei der Raumgestaltung spielen Wände eine dekorative Rolle, wenn es um Wandfarben und Tapeten geht. Wände können einen Raum aber auch unvorteilhaft zergliedern. Das kann eine gute Raumgestaltung kaschieren: Eine Tür, die man nicht braucht, wird durch ein davor gesetztes Regal unsichtbar. Zu niedrige oder unterschiedlich hohe Fenster lassen sich kaschieren, indem man Raffrollos auf gleicher Höhe anbringt und sie bis zur Fensteröffnung hinunterlässt. Oder man macht aus der Not eine Tugend und kombiniert mehrere unruhig wirkende Fenster mit einer Bilderwand.

Wer bei der Raumgestaltung mit wenigen Mitteln viel erreichen möchte, setzt Textilien gekonnt ein: Kissenbezüge austauschen, in die Jahre gekommene Polstermöbel neu beziehen oder in eine neue Wolldecke investieren - und die Raumwirkung verändert sich. Gleiches gilt für neue Gardinen, Rollos und Jalousien.

Mit Kissen, Plaids und anderen Textilien lassen sich Wohnzimmer, Arbeitsecke und Schlafzimmer ruckzuck aufpeppen. Textilien, Kleinmöbel, Accessoires, Tischschmuck - alles, was sich ohne großen Aufwand verändern lässt, zählt zur Dekoration. Und sie ist letztlich bei der Raumgestaltung das, was unsere Wohnungen individuell macht. Wir können damit zeigen, dass wir kreativ sind, fantasievolle Ideen haben und auf der Höhe der Zeit sind.

Tageslichteinfall und Beleuchtung haben einen sehr großen Einfluss auf die Grundstimmung eines Raumes und sollten bei der Raumgestaltung eine zentrale Rolle spielen. An welchen Stellen benötige ich Licht, wo ist der Tageslichteinfall zu groß und muss durch Verdunkelung gedämpft werden? Wer sich eine lichtdurchflutete Wohnung wünscht, sollte im Zuge der Raumgestaltung darüber nachdenken, Fenster und andere Lichtdurchbrüche nicht zu verhängen und auf Sichtschutzvarianten zurückzugreifen, die das einfallende Licht kaum reduzieren.

Die Wirkung von Farben optimal nutzen. Welch große Bedeutung Farben in der Einrichtung haben, spüren wir intuitiv beim Betreten eines Raumes. Doch wie lassen sich Farbsignale ganz bewusst für ein behaglicheres Wohnen einsetzen?

Farbe entfaltet ihre Wirkung auf mehreren Ebenen: Sie beeinflusst unsere räumliche Wahrnehmung und sie wirkt auf unsere Psyche. Darüber hinaus hat sie stets auch eine symbolische Bedeutung.

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Welche Farbe passt in welches Zimmer?

Mit Wandfarbe die perfekte Raumgestaltung und -wirkung schaffen.

Deshalb sollten sie sich zuallererst folgende Fragen stellen: Welche Farben mag ich? Welche Farben passen zu mir? In welcher Farbumgebung fühle ich mich in einem Zimmer wohl? Entscheidend hierfür ist beispielsweise auch, welche Aufgabe der Raum hat, wie groß er ist und wie viel Zeit Sie dort verbringen.

Das Wohnzimmer. Die meisten Räume in unserem Zuhause sind für eindeutig bestimmte Tätigkeiten und Ziele gestaltet. Und das Wohnzimmer? Der eine hört am liebsten in Ruhe und konzentriert Musik, für den Nächsten ist das Wohnzimmer in erster Linie der Ort für Spieleabende und Treffen mit Freunden und wieder andere machen es sich gerne vor dem Fernseher oder mit einem Buch gemütlich.

Je nachdem, was das Wohnzimmer hauptsächlich darstellt, schafft Ihr Euch mit der Wandgestaltung den passenden Rahmen. Grüntöne etwa wirken ausgleichend und Wenn Ihr Euch für einen Ton entscheidet, berücksichtigt neben Eurer persönlichen Vorliebe auch die räumlichen Gegebenheiten und die Lichtverhältnisse.

Farbauswahl im Wohnzimmer – entsprechend der Raumgegebenheiten. Große, geräumige Zimmer vertragen dunkle Farbtöne als Anstrich, sie verleihen ihnen die nötige Wohnlichkeit. Bei kleinen Räumen und Zimmern mit Dachschrägen solltet Ihr sich hingegen für helle Nuancen entscheiden, um das Zimmer optisch zu weiten.

Auch das Licht hat einen Einfluss: Farben wirken in lichtdurchfluteten Räumen ganz anders als in dunklen Zimmern, in die kaum Tageslicht einfällt. Trifft Sonnenlicht auf helle Nuancen, wirken sie noch heller und schnell blass. Kräftige Töne kommen in dunklen Räumen gut zur Geltung, sollten aber gelbtonig sein, sonst wirken sie zu kühl.

Elegante beigene Wandfarbe für Oasen der Ruhe im Wohnzimmer.

In der Ruhe liegt … nicht nur die Kraft, sondern auch Größe. Möchtet Ihr, dass Euer Wohnzimmer großzügiger wirkt, gibt es einen einfachen Trick: Je ruhiger das Farbkonzept, desto weitläufiger wirkt der Raum. Dafür eignen sich besonders die klassischen Neutralen wie sanfte Beige- und Greigetöne, die sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Wände nur zart tönen. Dabei bleiben die Nuancen hell und leicht genug, um die Räume nicht optisch zu verkleinern. Bleibt bei den Möbelstücken und Materialien im Raum in der Farbfamilie, erreicht einen entspannten, soften Look, den ein nuancen- und variantenreiches Spiel aus unterschiedlichen Oberflächen und Materialien belebt.

Orangetöne an der Wohnzimmerwand wirken warm und aktivierend. Ideal für gesellige Stunden mit angeregten Gesprächen. Für eine lebendige Atmosphäre sorgt ein kraftvolles Orange. Es steckt voller Wärme und Energie und regt gleichzeitig die Kommunikation an. Wenn Ihr Orange als Akzentfarbe verwendet, setzt ihm sanfte Begleittöne entgegen, sie fangen den intensiven Ton dezent auf. Klare Konturen und zurückhaltende Designs stehen dem Farbkonzept gut. Einzelstücke wie Kugellampen sind ein hübscher Gruß an die 60s, als Orangetöne schon einmal in Mode waren, und verbreiten Retrocharme.

Sinnlich, zartes Flieder als Innenfarbe im Wohnzimmer

Ein helles Lila als Wandfarbe wirkt zart und lieblich, dennoch geheimnisvoll. Zusammen mit schlichten, weißen Möbeln, luftigen Stoffen und Accessoires in kräftigen Farben verbreitet der feminine Farbton eine sinnliche, geheimnisvolle Harmonie im Raum. Die Ton-in-Ton-Kombination mit Violett wirkt nicht nur besonders harmonisch, sondern verleiht Ihrem Zuhause zudem eine intensive Farbigkeit. Für den provenzalischen Stil platziert Ihr Vintagestücke mit Patina und Sofas in weißem Leinen vor Wände in poetischen Lavendeltönen. Unbehandeltes Holz neben zarter Keramik oder Silber setzt das interessante Spiel von Rauem und Feinen fort.

Hellgraue Wandfarbe im Wohnzimmer. Grau fristet im Wohnbereich schon länger kein Schattendasein mehr, sondern hat sich mittlerweile als perfekte Neutralfarbe etabliert. Dabei ist die Nichtfarbe kein Stück langweilig, eintönig oder farblos, sondern eher das Chamäleon unter den Farben, das sich der Persönlichkeit jedes Raumes mühelos anpasst – vom kühlen Industrial Chic bis zum modernen Landhausstil. Skandinavisch reduziert, aber trotzdem gemütlich wird Grau mit natürlichen Materialien wie Leinen, Baumwolle und unbehandeltem Holz. Filz und Fake Fur verströmen zusätzliche Wärme. Es gab Zeiten, da galt das heimische Badezimmer als Mittel zum Zweck. Im Grunde musste es nur eins sein: praktisch. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile ist das Badezimmer zum ganz individuellen Wohlfühlort innerhalb des eigenen Zuhauses avanciert.

Wandfarben fürs Badezimmer: Salsa Rhythmen beim Händewaschen? Im Bad können ruhig kräftige Töne zum Einsatz kommen, die Euch im Wohnzimmer vielleicht zu aufdringlich sind. Um einen harmonischen Ausgleich zum feurigen Temperament des Rottons zu schaffen, streicht die restlichen Wände Eures Bades in gedeckten Cremefarben.

Farbgestaltung im Bad: Dezente Akzente in Anthrazit

Mit dunklen Grautönen bekommen ansonsten weiß geflieste Bäder eine elegante Struktur. Ihr liebt es nüchtern, aber ein weißes Bad ist Ihnen zu langweilig? Dann streicht Euer Badezimmer doch mit kräftigen Anthrazit-Tönen. Sie eignen sich hervorragend, um Bäder optisch zu strukturieren. Sanfte Abstufungen und die Kombination mit einzelnen Farbakzenten schaffen Behaglichkeit. Strahlend weiße Fliesen sorgen zudem für die nötige Portion Frische.

Frische im Bad mit Grün. Lichtes Grün in Kombination mit Weiß und Naturholz verwandelt das Badezimmer in eine Wellnessoase.

 

Ungewöhnlich und sanft – grau überhauchte Grüntöne unterstreichen die Reinheit in Ihrem Bad und schaffen eine regenerierende Atmosphäre.

Die richtige Wandfarbe für einen stilvollen Flur. Flure sind oftmals klein, dunkel und funktional. Wir gehen hindurch und halten uns nicht lange darin auf. Sie sind Durchgangszimmer, die verschiedene Räume miteinander verbinden und als Ein- und Ausgangsbereiche in unserem Zuhause fungieren. Daher muss vor allem der Alltagsbetrieb in ihnen funktionieren. Das heißt aber nicht, dass dort nicht auch die Optik zählt. Zumal der Flur dank seiner Sonderstellung vom übrigen Wohnkonzept gern abweichen darf. Also, trauen Sie sich und probieren Sie mal etwas aus bei der Wandgestaltung!

Besonders enge und schlauchartige Flure profitieren von hellen Blautönen, da diese optisch vom Betrachter zurückweichen. So wLichte Blautöne vertströmen nicht nur Frische, sie erinnern zudem an den Himmel an einem Sommertag im Juli und zaubern so jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht, wenn man durch den Flur geht. Von den Skandinaviern lernen: Damit die luftigen Blautöne nicht unterkühlt wirken, solltet Ihr sie mit hellem Holz und soften Textilien wie Filz und Baumwolle kombinieren. Im Flur dabei auf wenige Möbel in reduzierten Formen setzen und diese nicht zu eng stellen, so bleibt der luftige Raumcharakter erhalten.

Mit Violett Nuancen wird der Eingangsbereich zum wunderbaren Empfang.

Prachtvolles Lila kreiert im Flur und Eingangsbereich ein opulentes Ambiente und bereitet Euren Gästen einen herrschaftlichen Empfang. Wem die Farbe allein zu mächtig ist, der kombiniert sie mit Creme-Tönen oder hellen Grau-Nuancen. So wird die Farbdominanz gemildert, die Eleganz der Farbe zugleich gekonnt

Der helle und freundliche Flur. Mit Gelbtönen im Flur kann man sogar Stromkosten sparen. Da wir Gelb mit einer direkten Lichtquelle assoziieren, wirkt der Raum optisch heller. So greift man instinktiv seltener zum Lichtschalter. Strahlende Vanilletöne als Wandfarbe tauchen den Eingangsbereich dabei in ein schönes Licht, das ausgesprochen einladend wirkt. Mit verwaschenem Grün, Blassgrau und Weiß kreiert Ihr einen freundlichen, vornehmen  Raumcharakter, der zu leichten, eleganten Möbelstücken passt. Mit kontrastreichem Schwarz und grafischen Mustern zeigt sich der Gelbton ganz modern und setzt expressive Designklassiker aus Metall wortwörtlich ins rechteperfekte Licht. Ein weiterer Vorteil von strahlend gelber Wandgestaltung: Gerade oft enge Räume wie den Flur weiten Gelbtöne dank ihrer Helligkeit und lassen sie großzügiger erscheinen. Mit Gelbtönen im Flur kann man sogar Stromkosten sparen. Da wir Gelb mit einer direkten Lichtquelle assoziieren, wirkt der Raum optisch heller. So greift man instinktiv seltener zum Lichtschalter.

Die Mischung macht’s, das gilt auch in Sachen Farbgestaltung im Flur. Wenn Ihr Euch bei der Wandgestaltung nicht so richtig traut, kräftige, bunte Farben zu streichen, sorgt doch mit einer auffälligen Garderobe oder Dekoration für einen überraschenden Hingucker. Der weiche Farbcharakter sorgt für eine helle, freundliche Raumatmosphäre – vor allem auch in kleinen Räumen – und bildet so einen perfekten Hintergrund für ausgefallene Dekorationselemente.

Passende Wandfarben für die Küche.

Bevor es an die Auswahl der Farben geht, sollten Sie eine Bestandsaufnahme Ihrer Küche und der Küchenmöbel vornehmen: Handelt es sich um ein modernes Designobjekt mit Lackfronten und Edelstahl? Haben Sie eine nostalgische Vintage-Küche mit alten Geschirrschränken und Gasherd? Oder geht es vielleicht doch eher in die Richtung Landhausmöbel mit nostalgischen Küchenschränken und Kommoden? Die Wandfarbe sollte bei der Farbgestaltung der Küche auf den Stil Ihrer Küchenmöbel abgestimmt sein. Wichtig ist auch, ob die Küche offen oder abgetrennt ist. Grundsätzlich können Sie in separaten Räumen deutlich mehr wagen und mutiger mit Farben umgehen.

Der Landhauslook steht für ländliche Idylle und unkomplizierte Gemütlichkeit. Wählt daher Farben für die Küche, die diese Stimmung im Raum unterstreichen. Farbexperten empfehlen hier zum Beispiel helle Pastell- und natürliche Farbtöne wie Creme-, Gelb-, Grün- und warmtonige Beigenuancen. Dadurch wirkt die Küche zwanglos, ungekünstelt und trotzdem warm und behaglich. Eine schöne Variation hierzu bietet intensives Olivgrün mit lebhaften Akzenten in Form von Accessoires in Türkis und Koralle. Eine typische Romantikküche mit alten Geschirrschränken und verspielten Accessoires vermittelt den Charme der Vergangenheit. Wände, die in sanften Pastellfarben gestrichen sind, bilden dazu eine aparte, sehr feminine Farbbasis und sind ideal für alle, die gern farbenfroh, aber nicht bunt wohnen möchten. Mit kreidigem Blau, charmantem Rosa und lichtem Vanille gestaltet Ihr außerdem ein heiter-wohnliches Ambiente und eine frische, freundliche Atmosphäre im Raum. Der verspielten Note des Stils werdet Ihr zudem gerecht, wenn einzelne Küchenwände in Kombinationen von Sorbetfarben gestrichen werden oder entsprechend farbige Deko-Elemente eingesetzt werden.

Urbane, minimalistische Küchen profitieren von satten Statement-Farben – Dunkle Blautöne vermitteln Gelassenheit, rote Accessoires geben eine Pepp dazu.

Klare Linien, Funktionalität und viel Chrom prägen das kantige, unkonventionelle Flair des Industriechic. Bei der Wandfarbe der Küche passen hierzu kühle, betont architektonische Farbnuancen wie Grautöne mit blauem Unterton, Stahlblau oder Schiefer – alles für einen minimalistischen, klaren Look. Die kraftvolle, energische Formensprache dieses Stils hält aber auch kräftigen Farben stand.

Fröhliche warme Töne regen in der Küche so richtig zur Aktivität und Kreativität an.

Die Farben  für die Küche hängen ganz entscheidend davon ab, welche Stimmung Sie erreichen wollen. Wenn Eure Küche zum Beispiel ein heiterer, lebhafter Ort sein soll, streicht die Wände in zarten Softeisfarben oder in Farbtönen aus dem warmen Gelb-, Orange- und Rotspektrum. Gut passen außerdem alle Blau- und Grüntöne, denen lebendiges Gelb beigemischt ist, wie im Falle von Türkis oder Maigrün. Für die heimelige, aber trotzdem edle Küche eignen sich hingegen Farben von Milchkaffee bis Sand mit Akzenten in Anthrazit oder dunklem Holz. Generell gilt: Mit intensiven Wandfarben erwecken Sie einen Raum zum Leben. Zarte Pastellnuancen schaffen eine zwanglose bis romantische Atmosphäre. Und mit warmen, gedeckten Farben sorgen Sie für Gemütlichkeit und ein besänftigendes Wohngefühl.

Das Schlafzimmer – unser Refugium. Ruhigen Schlaf und Entspannung finden sind entscheidend dafür, dass das Schlafzimmer ein Lieblingsort wird. Welche Farben passen ins Schlafzimmer?  Favoriten sind Grün, Blau, Rosa, Beige, Braun, Violett und Grau.

Farben haben eine spezifische Wirkung auf Körper und Seele – und die gilt es bei der Wandgestaltung im Schlafzimmer zu beachten. Mancher Hobby-Einrichter weiß, dass Rot- und Orangetöne anregend wirken und sich daher als Wandfarbe für das Schlafzimmer weniger gut eignen als beispielsweise ein beruhigendes Grün, was übrigens auch für Bettwäsche, Kopfkissen und Bettlaken gilt. Weniger bekannt ist, welche Rolle die Nuance einer Farbe spielt. Gelbliche Grünnuancen wirken belebend auf uns, bläuliche Grüntöne hingegen besänftigend.

Im Schlafzimmer sind ruhestiftende Blautöne eine gute Wahl. Blautöne schaffen Ruhe und Weite, da Blau sich vom Betrachter zurückzieht. Blau gibt aber auch dem Denken Raum, die Gedanken klären sich, weswegen sich für blau gestrichene Zimmer eine Kombination aus Schlaf- und Arbeitszimmer anbietet. Zusammen mit besonnenen, hellen Sandtönen ergibt sich ein stiller Wohncharakter, ein Refugium der Ruhe und Gelassenheit. Die ruhigen Beigenuancen bringen zudem Helligkeit in den Raum, wärmen ihn und schaffen so ein wohltuendes Gegengewicht zu den leicht kühlenden Blautönen.

Auch natürliche, erdige Wandfarben passen ausgezeichnet ins Schlafzimmer, da von ihnen eine entspannende Wirkung ausgeht. Sie strahlen Sicherheit aus, Geborgenheit und eine unerschütterliche Ruhe. Ideal für gemütliche Schlafzimmer mit Wohlfühlgarantie. Elegante Brauntöne wirken harmonisch und einladend in Kombination mit Weiß und Creme. Intensiv-sinnlich geben sich leicht angegraute Brauntöne mit Beerentönen von Brombeere bis Heidelbeere in der Wandgestaltung. Frisches Zartrosé, warmes Altrosa und helles Grau steuern Frische bei. Wer es moderner mag, stellt dem Braunton Grau und zartes Bleu zur Seite, die gemeinsam mit modernen Einrichtungsstilen eine klare Atmosphäre schaffen.

Eine verträumt-romantische Atmosphäre hingegen verströmt Rosa. Wände in Rosé wirken auf uns wie eine sanfte Umarmung voller Geborgenheit – ebenfalls eine schöne Eigenschaft für ein Schlafzimmer. Mit filigranen Möbeln im Shabby Chic schafft Ihr eine Oase im Romantiklook. In Kombination mit strengen, geradlinigen Möbeln, mit Beton und Anthrazit verliert Rosa seine Rüschen und bekommt eine elegante, erwachsene Ausstrahlung. Ist der Raum klein oder groß, niedrig oder hoch? Ist der Boden mit Holz, Fliesen oder Teppichboden ausgelegt, ist er hell oder dunkel? Streicht die Wände dunkler als die Decke, so nehmt Ihr dem Raum optisch an Höhe, wodurch große Schlafzimmer gemütlicher wirken. In niedrigen Räumen schafft ein hellerer Deckenfarbton hingegen mehr Leichtigkeit und Weite. Ist der Boden mit Fliesen ausgelegt, sollten die Wände nicht mit sehr kühlen Farben gestrichen werden, sonst wird das Schlafzimmer zum Eiskeller. Generell gilt: Bei dunklen Böden dunkle Wandfarben wählen, bei hellen Bodenbelegen helle. So erzielt Ihr eine ruhige Raumatmosphäre.

Stimmen Farbcharakter und Einrichtungsstil im Schlafzimmer nicht überein, wirkt der Raum wenig harmonisch und Sie fühlen sich unwohl. Ist Eure Einrichtung natürlich, puristisch oder oder mit Grautönen.

Entspannung im Schlafzimmer: Wenn Ihr Eure Schlafzimmerwände in unterschiedlichen Farben erstrahlen lassen möchten, solltet Ihr dafür am besten zu Ton-in-Ton-Kombinationen greifen. Dabei ergänzen sich zwei Nuancen der gleichen Farbfamilie, wie zum Beispiel Beige und Dunkelbraun, harmonisch und erzeugen eine beruhigende Atmosphäre im Raum – perfekt zum erholsamen Schlafen. Auch ein heller und einem dunkler Ton aus zwei verschiedenen Farbbereichen können ein stimmiges Gesamtbild ergeben, allerdings erzeugt dies mehr Spannung und eignet sich daher besser für eine Kombination aus Arbeits- und Schlafzimmer.

Die Farbe fürs Arbeitszimmer. Produktiv bis kreativ durch die richtige Wandfarbe im Arbeitszimmer

Farben entscheiden mit darüber, wie wohl wir uns in einem Raum fühlen und beeinflussen, wie angeregt oder produktiv wir sind. Findet heraus, welcher Büro-Typ Ihr seid und lasst Euch von den Farbgestaltungsideen für Euer persönliches Arbeitszimmer inspirieren.

Mögt Ihr es gern aufgeräumt und übersichtlich? Dann gehört Ihr vermutlich zu den strukturierten Analytikern. Grüntöne fördern die Konzentration und eignen sich daher hervorragend als Wandfarbe für Arbeitszimmer. Das gilt auch für Grau als Wandgestaltung. Setzt dezente Deko-Elemente ein und sorgt für ausreichend Stauraum im heimischen Büro.

Ein kühler Türkiston gibt Räumen Weite und lässt die Gedanken auf Reisen gehen. Zarte Blau- und Türkistöne eignen sich besonders gut für kleine Arbeitsräume, da die Wände optisch vom Betrachter zurückweichen. So erreicht Ihr im Home-office Weitblick, schaffen neue Blickwinkel und ruhige Gelassenheit. Um die Kälte des Farbtons auszubalancieren, setzt als Gegenpole warme Holzelemente und verspielte Details ein. Stress am Schreibtisch effektiv vorbeugen könnt Ihr mit der Farbpalette von Himmel, Sand und Meer, die für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Blaue Wände können nachweislich sogar zu kreativeren Lösungen inspirieren sowie die Produktivität steigern. Um die ruhige Raumstimmung nicht zu stören, passen klare Linien inbei den Möbelnstücken, die sich bewusst zurücknehmen. Dieses Farbkonzept eignet sich durch seine sanft entspannende, aber nie einschläfernde Wirkung auch hervorragend für kombinierte Schlaf- und Arbeitszimmer.

 

Kleine und dunkle Arbeitszimmer profitieren von einem strahlenden Sonnengelb als Wandfarbe. Es regt geistige Aktivität an und macht ganz nebenbei gute Laune – auch an Regentagen.

Erhellendes Gelbe Wandgestaltung für eine angeregte Arbeitsatmosphäre im Büro

Kleine und dunkle Arbeitszimmer profitieren von einem strahlenden Sonnengelb. Es regt geistige Aktivität an und macht ganz nebenbei gute Laune auch an Regentagen.

Ein leuchtend gelber Raum wirkt offe-ner und lässt den Arbeitsplatz wärmer erscheinen. Gelb hellt nicht nur die Stimmung auf, es regt auch die Gehirntätigkeit an. Beste Voraussetzungen für einen kreativen und konzentrierten Arbeits-platz! Leuchtende Gelbnuancen eignen sich besonders gut für dunkle Arbeitszimmer, in die wenig Tageslicht einfällt. Dunkelblau als Kontrastton zu Gelb bringt Spannung in den Raum und verstärkt gleichzeitig die Leuchtkraft des Farbtons. Denselben Effekt haben moderne Grautöne und Beton-elemente, die ein minimalistischer Einrichtungsstil unterstreicht.

Für neuen Schwung sorgt der Blick auf eine Wand in frischem Gelbgrün. Der Farbton erinnert an den Frühling, verbreitet Aufbruchstimmung und lässt so selbst stockende Projekte wieder in Fluss kommen. Mit viel Weiß wirkt junges Gelbgrüne Wandfarbe leicht und licht, gelbe Akzente betonen den spritzigen Charakter des Farbtons und stimulieren die Gehirntätigkeit. Anthrazit und Schlammtöne geben dem Gelbgrünen Anstrich einen erwachsenen Charakter, der durch klare Linien in den Möbelstücken noch unterstrichen wird.

 

Datum: 03.04.2019