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Mit dem E-Bike in die warme Jahreszeit und ins Achental und den Kaiserwinkl!

Vor der Saison steht die Fahrradinspektion. Unsere Radexperten beraten und helfen sicher.

Nur für kleine Pflegearbeiten und Einstellungen solltet Ihr selber Hand anlegen. Auch das Equipment beachten.

Do-it-yourself Fahrradinspektion: Selber schrauben – oder ab in die Werkstatt? Diese Frage stellt sich Radfahrern zum Saisonstart. Denn über den Winter seid Ihr womöglich etwas eingerostet, sondern auch Euer Vehikel. Der komplette Fahrrad-Check bei einem unser Fachbetriebe gibt natürlich nur dort absolute Sicherheit für das leichte und genussvolle Radlvergnügen und die Grundlage für die sportliche Leistungsgrundlage. Aber keine Angst: Einige Arbeiten sind lediglich eine Sache von wenigen Minuten und erfordern kein ausgeprägtes handwerkliches Geschick – das Geld für die Wartung könnt ihr euch dabei also sparen. Es gibt einige Kniffe und Regeln, die einfach sind und die Anstrengung der Kraftumsetzung um einiges erleichtern.

Grobreinigung. Spritzt die Kette, Zahnkränze und Kettenblätter mit einem Entfetter ein.

Danach gebt Ihr einem Eimer mit lauwarmem Wasser etwas Seife hinzu. Mit einem Lappen reinigt den Schmutz von Eurem Fahrrad. Schwer zugängliche und stark verschmutzte Stellen können mit einer Bürste gesäubert werden. Vorsicht bei der Reinigung mit einem Schlauch oder gar Hochdruckreiniger. Dieser erfordert ein präzises Arbeiten. Durch den hohen Druck können Schmiermittel aus Lagern ausgewaschen werden. Wer ohnehin alle Bereiche im Anschluss schmiert, kann bedenkenlos zu einem Hochdruckreiniger greifen. Ausgenommen davon sind abgedichtete Lager, die bei Schmiermittelverlust oft komplett auszutauschen sind.Sattel einstellen. Als Erstes überprüft bei der Fahrradinspektion den Sattel. Stellt den Sattel zuerst so ein, dass das Bein fast durchgestreckt ist, wenn Ihr die Ferse am unteren Totpunkt auf die Pedale setzt. So bekommt Ihr ordentlich Druck in die Pedalen und schont Eure Knie. Mit der Schraube an der Unterseite bestimmt Ihr die Neigung des Sattels. Für eine optimale Sitzposition wird dieser komplett waagerecht justiert. Löst Ihr die Schraube, könnt Ihr den Sattel auch weiter nach vorne oder nach hinten schieben. Für die perfekte Position bringt Ihr die Tretkurbel in die Waagerechte. Setzt Euch nun auf das Bike, sollte das Lot von der Kniescheibe durch die Pedalachse verlaufen.

Kette Ölen. Wenn’s quietscht und klappert, hilft ein wenig Öl. Säubert zuerst die Kette von der alten Schmiere und Flugrost. Dazu lasst Ihr die Kette einige Runden durch ein Putztuch gleiten. Benutzt zusätzlich ein Reinigungsmittel, achtet darauf, dass die Kette danach komplett abtrocknet – nur dann kann sie das frische Fett wirklich aufnehmen. Dann das neue Kettenspray auftragen. Wichtig: Das Öl muss in die Gelenke der Glieder auf der rechten und linken Seite der Kette gelangen.

Reifendruck prüfen. Kontrolliert bei der Fahrradinspektion zunächst das Profil der Reifen auf eventuelle Glasscherben und kleine Steine. Je höher der Reifendruck, desto geringer der Rollwiderstand. Ist der Schlauch nicht ganz so prall gefüllt, haben sie hingegen etwas mehr Grip – und sie rollen komfortabler. Bei einem Touren- oder Citybike sollte sich der Reifen nur ganz leicht eindrücken lassen. Ist dem Rad über den Winter die Luft ausgegangen (was sehr wahrscheinlich ist), gilt als Faustregel für den richtigen Druck:

• Touren-, City- oder Trekking­rad 3,5 bis 6 Bar

• Mountainbike 2 bis 4 Bar

• Rennrad 7 bis 9 Bar.

Am einfachsten pumpt Ihr das Bike mit einer Standpumpe und einem Druckmesser (circa 40 Euro) auf.

Schrauben nachziehen. Zum Überprüfen der Schrauben ist ein Multitool mit Drehmomentschlüssel (um 20 Euro) hilfreich – denn für alle Schrauben gilt: Nach fest kommt ab! Legt bei der Inspektion besonderes Augenmerk auf Lenker und Vorbau. Hat der Lenker Spiel, reicht es nicht, die senkrechte Schraube festzuziehen, die durch das Steuerrohr läuft. Löst erst die Schrauben an der Rückseite des Vorbaus, dann die Steuerrohrschraube festziehen und die beiden seitlichen Schrauben wieder fixieren. Der Lenker sollte sich auf gleicher Höhe mit dem Sattel befinden. Den optimalen Abstand zum Sattel ermittelt Ihr, indem Ihr den Ellbogen an die Sattelspitze haltet, die Finger zeigen zum Lenker. Zwischen Fingerspitzen und Lenker sollten etwa zwei bis drei Zentimeter Platz sein.

Federgabel prüfen. Um bei der Fahrradinspektion zu testen, ob die Gabel in den letzten Monaten Federn gelassen hat, nehmt zwei Kabelbinder, legt sie um die Federbeine der Gabel und drücken sie nach ganz unten. Jetzt dreht eine kurze Testrunde, auf der Ihr auch mal einen Bordstein runter- oder über ein anderes Hindernis fahrt. Am Ende der Probefahrt sollten die Kabelbinder maximal bis zum oberen Drittel des Federbeins hochgerutscht sein. Hängen sie höher, muss die Federgabel gewartet werden – das solltet Ihr jedoch einem Fachmann überlassen.

Bremse checken. Scheibenbremsen packen fester zu als Felgenbremsen, sind aber nicht frei von Verschleiß. Am Bremssattel befinden sich zwei Metallringe. Der innere, kleinere direkt an der Scheibe ist der Bremsklotz. Ist der abgefahren, muss er ausgetauscht werden. Sonst presst beim Bremsen die Bremszange aus Metall auf die Scheibe – die Bremse verliert nicht nur ihre Wirkung, sondern läuft auch noch heiß und kann Schaden nehmen. Der Austausch der Beläge erfordert etwas Übung und ist im Zweifel ein Fall für eine Fahrradinspektion durch den Fachmann.

Licht. Sporträder haben meist keine fest installierten Lämpchen. Deshalb heißt es: mitdenken! Jedem ist zu raten, Akkulichter für Lenker und Sattel in einen kleinen Rucksack einzupacken. Die Lichter kosten etwa 35 Euro und funktionieren buchstäblich glänzend. Gerade im Frühjahr, wenn es schneller dunkel wird, sollte man sie nicht vergessen.

Helm. Vor dem Saisonstart auf jeden Fall noch einmal die Einstellungen und den Halt überprüfen. Ansonsten drohen böse Überraschungen während der ersten Ausfahrt. Beim Helm-Kauf (Gütesiegel beachten und die Beratung im Fachhandel ist unerlässlich).

Sonnenbrillen. Häufig unterschätzt wird die Sonnenbrille. Die Brille schützt die Augen beim Radfahren nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor Wind und Ungeziefer. Wegen einer Mücke im Auge sind schon schlimme Unfälle passiert. Experten empfehlen hochwertige Brillen mit Wechselgläsern und moderner Technik, die sich an die Sonneneinstrahlung anpasst.

 

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Worauf unbedingt bei eigenständigen Reparaturarbeiten zu beachten ist! Für Arbeiten an Schaltung und ihrer Komponenten wird oft Spezialwerkzeug benötigt. Zudem erfordern Einstellungsarbeiten Erfahrung. Gehen demontierte Kleinteile verloren, ist eine ordnungsgerechte Montage nicht mehr möglich. Ebenso fachmännisches Know-how wird bei hydraulischen Bremsen, die mittels Flüssigkeitsdruck funktionieren, benötigt. Bei Elektrofahrrädern fließt durch einige Teile Strom. Ein Stromschlag bei der Reparatur ist noch das geringste Übel. Ein Kurzschluss kann zur Explosion des Akkus führen. Lediglich ein Systemneustart, der bei vielen E-Bikes durch das gedrückt halten des Anschaltknopfs an der E-Batterie gestartet wird, ist ungefährlich. Bei E-Fahrrädern mit Vorderrad- oder Hinterradnaben-Motor stellt auch der Reifenwechsel eine Herausforderung dar. Einfacher ist der Reifenwechsel bei Pedelecs mit Mittelmotor.

 

E-Bike Mittelmotoren. Eine kurze Übersicht zum Vergleich.

Worin unterscheiden sich Bosch & Co?

Bei den meisten Pedelecs und S-Pedelecs werden heute Mittelmotoren eingesetzt. Der Vorteil - unter dem Tretlager sitzend ist der Schwerpunkt tiefer, wodurch zusammen mit der ausgewogenen Gewichtsverteilung ein agileres und einfacher zu kontrollierendes Handling gegeben ist. Zudem lassen sie sich mit allen Schaltungstypen kombinieren und müssen beim Reifenwechsel nicht ausgebaut werden. Doch zwischen den verschiedenen Tretlagermotoren gibt es teilweise gravierende Unterschiede.

Bosch - Mittelmotoren für jede Zielgruppe. Viele Radbauer wie CUBE setzen auf Bosch-Mittelmotoren. Der deutsche Industriegigant stellt seit 2010 Antriebssysteme für Elektrobikes her. Mit der Active Line, Performance Line und der seit 2016 angebotenen Performance Line CX bietet Bosch drei verschiedene Tretlagermotoren an. Der Active Line richtet sich mit gut kontrollierbarem Anfahrverhalten an Komfortfahrer. Dieser E-Motor wird gerne bei Reise- und Cityrädern wie dem KTM Macina Bold 8 A5 verbaut. Zu erkennen ist dieser E-Antrieb durch ein graues Motorgehäuse.

Sportlicher ist der Performance Line mit einer Leistung von bis zu 60 Newtonmeter. Es ist der einzige E-Motor von Bosch, den es mit einer Leistung von 350 Watt beziehungsweise einer Tretkraftunterstützung bis 45 km/h für S-Pedelecs gibt. Für E-Mountainbikes entwickelt aber auch bei E-Tourenfahrrädern oder E-Crossbikes wie dem Bulls Cross Rider E zu finden ist der Performance Line CX der stärkste Bosch Mittelmotor. Er gilt als einer der spritzigsten Tretlagermotoren am Markt, mit dem sich auch schwierige Anstiege ohne Schiebehilfe überwinden lassen.

Die sportlichsten Mittelmotoren. Vergleichbar mit der Spritzigkeit der Bosch-Motoren sind Yamaha Tretlagermotoren, die vorwiegend bei Elektro-Mountainbikes verbaut werden. Sie zeichnen sich durch eine hohe Kraftentfaltung bei wenigen Kurbelumdrehungen aus. Das kommt Bikern im Gelände und an schweren Hängen entgegen. Yamaha-Mittelmotoren sind vor allem bei asiatischen Radherstellern wie Giant sehr beliebt. Die aktuellen 80 Newtonmeter starken PW-X Antriebe werden aber auch beim deutschen Radhersteller Haibike und den E-Bike Reihen SDURO und XDURO eingesetzt. Ein weiterer sportlicher Vertreter sind E-Bike Mittelmotoren vom Automobilzulieferer Brose. Erst seit 2013 im Geschäft bieten Brose E-Motoren eine maximale Leistung von 90 Nm und Unterstützung von bis zu 320 Prozent. Dadurch lassen sich auch mit dem schwereren Fully Bulls E-Stream FS2 anspruchsvolle bergauf Passagen gut bewältigen. Bei Brose Mittelmotoren kann zudem ein Mehrfachkettenblatt eingesetzt werden. Das ist für Elektrofahrräder, wo ein breites Übersetzungsverhältnis gefragt ist, interessant.

Komfortantriebe am E-Mittelmotor-Markt. Im Gegensatz zu Bosch oder Yamaha sind Mittelmotoren von Panasonic Komfortantriebe. In puncto maximales Drehmoment unterscheiden sie sich nur geringfügig. Dennoch beträgt die Tretkraftunterstützung im Vergleich zum Bosch Performance Line mit 250 Prozent in der höchsten Unterstützungsstufe nur 160 Prozent. Das erfordert mehr Krafteinsatz auf starken Anstiegen, allerdings arbeiten Panasonic Motoren leiser. Ein weiteres Plus dieser E-Motoren - die kompakte Bauweise. Zu den Kunden gehören unter anderem Flyer, bei deren E-MTBs erstmals Panasonic Mittelmotoren mit 2-Gang-Getriebe für schnellere Schaltmanöver und einen größeren Übersetzungsbereich zum Einsatz kamen.

Impulsantriebe. Auch auf Komfort ausgelegt sind Impulse-Antriebe von Derby Cycle mit den Fahrradmarken Kalkhoff oder Focus. Als erster Anbieter im Jahr 2011 entwickelt stehen Impulse Mittelmotoren für E-Fahrräder mit Rücktrittbremse. Der Impulse 2.0 mit Schubunterbrechung sorgt beim Einlegen des Ganges für einen reibungslosen Schaltvorgang. Wenn Ihr ein Elektrofahrrad ohne ruckartiges Beschleunigungsverhalten sucht, seid Ihr mit einem Modell mit Impulse Motor gut beraten. Darüber hinaus erreichen diese E-Mittelmotoren oft höhere Reichweiten im Vergleich zu anderen Antrieben. Eine weitere Besonderheit - beim Ergo Impulse XXL wird der Elektroantrieb an die Herzfrequenz des Bikers angepasst.

Shimano Steps Mittelmotore. Als Spezialist für Fahrrad-Schaltungen hat Shimano seinen Mittelmotor Steps sowohl auf mechanische als auch elektronische Schaltungen abgestimmt. Mit der \\\"Light Offroad\\\"-Version E-6000 und dem speziell für E-Mountainbikes konzipierten E-8000 Tretlagermotor gibt es zwei Varianten, die beide durch ein sehr gutes Fahrgefühl überzeugen. Durch den etwas geringer einsetzenden Schub als bei kraftvolleren Motoren ist mehr Traktion und Sicherheit auf losem Untergrund gegeben. Ein nicht zu verachtendes Detail des Shimano Steps E-8000 - die nach hinten versetzte Kurbelachse im Motorgehäuse. Dadurch können kürzere Kettenstreben eingesetzt werden. Das trägt zu mehr Agilität bei Offroad-Abenteuern bei.

 

Wichtige Betriebsinfos zu E-Bike-Akkus für eine längere Lebensdauer.

Wie leistungsfähig ist ein Akku? Was kostet eine E-Bike Akku-Ladung?

Den Akku voll zu laden kostet ca. 10 bis 15 Cent. Der Preis ist natürlich von der Kapazität des Akkus und dem Preis des Stromanbieters abhängig.

Die Kapazität des Akkus wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Je höher die Zahl, desto größer auch die Kapazität. Einige Hersteller, geben lediglich die Amperestunden (Ah) eines Akkus an, was nicht viel über die eigentliche Kapazität verrät. Der Energiegehalt kann aber einfach errechnet werden in dem die Amperestunden mit der Antriebsspannung in Volt (V) multipliziert wird. Beispiel: 11 Ah bei 24 Volt ergeben 264 Wattstunden. 9 Ah bei 36 Volt ergeben 324 Wattstunden.

Hängt die Reichweite eines E-Bikes nur von der Akkukapazität ab? Eher nicht. Man kann hier gut den Vergleich zum Benzinmotor ziehen. Wie weit man kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich der Stromverbrauch des Motors und das im Akku enthaltene Batterie-Management-System (BMS). Doch hat der Fahrer einen ebenso großen Einfluss auf die Reichweite seines Pedelecs. Die gewählte Unterstützungsstufe und damit der eigene Krafteinsatz sowie das Schaltverhalten wirken sich extrem auf die Reichweite aus. Dann kommt noch das Fahrer- und Gepäckgewicht hinzu.

Funktionieren Pedelecs bei Kälte? Niedrige Temperaturen wirken sich auf die Funktionsweise des Akkus aus. Im Inneren der Akkuzellen laufen chemische Prozesse ab, die bei Kälte verlangsamt werden oder auch gar nicht mehr funktionieren. Deshalb wird empfohlen den Akku bei kalten Temperaturen ab 10 °C aus dem Pedelec zu entfernen und ihn mit ins Warme zu nehmen. Je nach Hersteller wirkt sich Kälte unterschiedlich aus. Bei den Markenherstellern ist kaum ein Verlust an nutzbarer Energie zu erkennen, wobei Akkus von Discount-Pedelecs deutliche Einbußen zeigen.

Muss der Akku vor der nächsten Ladung immer ganz leer gefahren werden? Empfohlen wird,  den Akku vor den ersten Fahrten voll zu laden und komplett leer zu fahren. Dies sollte 3 - 5 Mal wiederholt werden, damit der Akku lernt, wann er komplett vollgeladen oder leer gefahren ist (Akku-Kalibrierung). Danach solltet Ihr den Akku des Pedelecs nach jeder Fahrt an das Ladegerät anschließen und ihn nicht mehr komplett leeren. So schont und pflegt Ihr den Akku um weiterhin die maximale Reichweite erreichen zu können. Ansonsten sind die Lithium-Ionen-Akkus sehr leicht zu handhaben. Den bekannten Memory-Effekt gibt es bei diesen Akkus nicht mehr. Um das Batterie-Management-System auf den neuesten Stand zu bringen, muss der Akku nur alle 2-3 Monate einmal komplett leer gefahren werden. So erkennt das BMS den aktuellen Zustand des Akkus und kann diese Werte auf das Display übertragen.

Wie wird der Akku richtig gelagert, wenn das Pedelec einige Wochen nicht genutzt wird?

Der Akku darf nicht komplett leer aber auch nicht komplett voll sein, wenn er eingelagert wird. Auch bei Nichtgebrauch entlädt sich ein Akku stetig, wenn auch nur minimal. Wenn Ihr den Akku komplett leer lagert, kann es zu einer schädlichen Tiefentladung kommen, die oft irreparabel ist. Der Akku sollte mit einer Ladung von 50-70 % gelagert werden und der Ladezustand alle 6 - 8 Wochen kontrolliert werden.

Sind Akkus gefährlich? Bei richtiger Handhabung sind geprüfte Akkus (CE-Prüfsiegel, BATSO-Siegel etc.) nicht gefährlich. Meist ist der falsche Umgang oder Herumbastelei der Grund für Akkubrände, also Akku nicht anbohren. Akku nicht öffnen (auch wenn er nicht mehr gebraucht wird). Akku nicht kurzschließen. Akku nicht fallen lassen und bitte verwendet keine billigen Akkus ohne Prüfsiegel!!!

Kann ein anderes Ladegerät verwendet werden, wenn der Stecker gleich ist? Bei Markenherstellern wie zum Beispiel Bosch, oder Panasonic kann auch das Ladegerät eines anderen Fahrrades mit dem gleichen Antrieb verwendet werden. Die Firma BMZ verhindert unpassendes Laden durch das integrierte Energybus-System, bei welchem der Stecker mit Magneten versehen ist und der Ladestrom nur fließt, wenn Ladegerät und Akku kompatibel sind. Bei billigen Import-Pedelecs ist davon abzuraten ein anderes Ladegerät als das mitgelieferte zu verwenden. Es kann zu Kurzschlüssen und Akkubränden kommen.

Was ist bei der Pflege und Reinigung zu beachten? Wenn alle Fahr-, Lade- und Lagertipps eingehalten werden, kann nicht viel verkehrt gemacht werden. Wichtig ist es, dass der Akku nicht mit einem scharfen Wasserstrahl oder gar Dampfreiniger gereinigt wird. Bei Verschmutzungen kann der Akku mit einem feuchten Tuch gereinigt werden, die Kontakte werden ggf. mit Kontaktspray und einem trockenen, saugfähigen Tuch gereinigt.

Unterstützender Antrieb bei Pedelecs: So werden Antriebsarten richtig zugeordnet.

Begriffe werden oftmals nicht sauber verwendet, so gibt es dennoch einige Unterschiede zwischen E-Bikes einerseits und Pedelecs andererseits. Bei einem Pedelec muss man zwingend in die Pedale treten, damit sich dieses bewegt. Ein zusätzlicher Elektromotor unterstützt den Fahrer lediglich beim Fahrradfahren und nimmt ihm einen Teil der nötigen Arbeit ab. Dabei kann der Fahrer durch Tasten­ das Verhältnis zwischen der eingesetzten Eigenarbeit und der Elektrokraft einstellen. Das kann auch so weit gehen, dass der Motor den überwiegenden Kraftaufwand über­nimmt. Die Pedelecs können den Fahrer sogar bis zu einem sportlichen Tempo von 25 km/h beschleunigen, was zu der Bezeichnung Pedelec 25 führt. Höhere Geschwindigkeiten sind dann nur noch mit purer Muskelkraft zu erzielen. Leistungsfähige E-Bikes. Daneben gibt es die sogenannten E-Bikes, das heißt Elektrofahrräder, bei denen der Fahrer überhaupt nicht in die Pedale zu treten braucht und alleine mit der Motorkraft bis zu 20 km/h schnell gefahren werden können. Diese E-Bikes gelten als Mofas, sodass der Fahrer auch einen Mofa­-Führerschein braucht und einen Helm tragen muss, wobei allerdings ein Fahrradhelm genügt. Für das E-Bike sind dann aber auch eine Versicherung und ein Versicherungs-Kennzeichen verpflichtend. Das E-Bike darf zudem nur auf der Straße und auf Fahrradwegen gefahren werden, die ausdrücklich auch für Mofas zugelassen sind. Das Gleiche gilt auch für die schnellen Pedelec 45 (S-Pedelecs), die Geschwindigkeiten bis 45 km/h erreichen. Diese S-Pedelecs gelten rechtlich auch als Mofas. Die Vorzüge von E-Bikes und Pedelecs. Sowohl die Pedelecs als auch die E-Bikes bieten enorme Vorteile als Transportmittel und stellen mittlerweile nicht nur in Großstädten eine interessante Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln dar.

Die Elektrofahrräder erhöhen den Radius ganz enorm und sorgen dafür, dass man ausgeruht und ohne Schweiß oder Muskelkater an der Arbeitsstelle oder sonstigem Ziel ankommt. Gleichzeitig sorgt man für viel gesunde Bewegung, ohne das Belastungsspitzen entstehen, die schädlich sind oder für unerwünschte Anstrengung sorgen. Auch im bergigen Gelände kann man seinen Berufsweg so bequem und unverschwitzt zurücklegen. Auch bei Sportverletzungen und anderen Reha-Phasen sind die motorunterstützten Bikes eine sinnvolle Alternative. Hier kann man die Belastung ganz gezielt steuern, sodass keine zu hohen Belastungen entstehen. Die Reichweite der dynamischen Fahrräder ist sehr unterschiedlich. Diese hängt von dem Modell, den Akkulaufzeiten und vor allem von der Beanspruchung ab. Je höher oder länger die Unterstützung durch den Hilfsmotor, desto geringer ist die Reichweite. Diese können je nach Beanspruchung des Elektroantriebs zwischen 30 und 100 km liegen.

Datum: 03.04.2019