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Unsere Haut reagiert sehr sensibel auf die Sonne.

Kein Haut- und Augenstress mit richtigem Schutz vor UV-Strahlung und Sonnenbrand.

Die Freude über die ersten Sonnenstrahlen ist groß. Warme Tage, im April schon richtige Frühsommertage, laden zu langen Spaziergängen zwischen blühenden Feldern ein und laue Nächte, waren auch schon dabei. Jeder Freizeitsportler und Outdoor Freak ist schon an Berg, Tal und See unterwegs. Perfekt, um den Vitamin D Haushalt aufzutanken. Die Sehnsucht bei uns ist natürlich riesengroß, aber wiederum verzeiht unsere Haut nichts. Damit Ihr aber voll und ganz genießen können, gilt es, einen schmerzhaften Sonnenbrand zu vermeiden.

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das nicht ausreichend über die Nahrung aufgenommen werden kann. Für die Bildung des Vitamins entscheidend ist der UVB-Part des Sonnenlichts. Dieser Lichtanteil sorgt gleichzeitig für einen Eigenschutz der Haut vor den UVA Strahlen. Dabei gilt aber auch: Beim Sonnenbad ein maßvoller Genuss. So viel Positives die UVB Strahlen auch leisten, desto schmerzhaft kann die Überdosierung sein: Die kurzwelligen, energiereichen UVB-Strahlen verursachen nämlich Sonnenbrand.

Tragt die Sonnencreme ungefähr eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf . Manche enthaltenen Substanzen wirken erst mit zeitlicher Verzögerung. Dabei gilt es den empfindlichen Hautregionen wie Ohren, Nase, Nacken und Füßen besondere Aufmerksamkeit zu geben. Der zusätzliche UVA-Filter im Sonnenschutz ist ratsam. Erkennbar ist dies am UVA-Logo, das in Form eines Kreises auf dem Produkt platziert ist. Außerdem den Sonnenschutz nach Eurem Hauttyp und der Eigenschutzzeit der Haut auszuwählen. Ihr berechnet Eure persönliche Sonnenaufenthaltszeit, indem Ihr den Eigenschutz Eurer Haut mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme multipliziert. Je nach dem welcher Hauttyp Ihr seid, beträgt die Eigenschutzzeit zwischen 10 und 90 Minuten, die Ihr dann z.B. mit dem Lichtschutzfaktor 30 multipliziert.

Die richtige Sonnenbrille: Augenschutz vor UV-Strahlen und Blendung

Beim Sonnenschutz für die Augen geht es nicht nur um das Filtern des sichtbaren Lichtes und damit den Schutz vor Blendung, sondern auch um den Schutz vor der unsichtbaren ultravioletten (UV-)Strahlung. Diese kann bei hoher Intensität, oder wenn man ihr lange ungeschützt ausgesetzt ist, zu schmerzhaften Entzündungen der Netz- und Hornhaut führen. Schlimmstenfalls wird das Auge dauerhaft geschädigt. Vorsicht ist vor allem bei längeren Aufenthalten am Wasser geboten, sei es bei ausgedehnten Spaziergängen oder beim entspannten Lesen am Strand. Denn sowohl Wasser als auch Sand und sogar das weiße Papier von Zeitungen oder Büchern reflektieren die Strahlung der Sonne besonders stark. UV-Strahlen treffen dann nicht nur von oben, sondern auch von unten auf den Körper. 

Das Auge kann sich von Natur aus auf unterschiedliche Helligkeiten einstellen. Bei hoher Lichtintensität zieht sich die Pupille zusammen und reduziert so die einfallende Lichtmenge. Dies geht jedoch nur bis zu einem gewissen Grad: Ist die Umgebung zu hell, wird das Auge geblendet. Das Sehen fällt schwer.

Das sind Anzeichen für einen \"Augen-Sonnenbrand\"

Sind die Augen nach einem Tag an der frischen Luft gerötet, fühlen sich verspannt an oder tränen, sind das Alarmzeichen. Leider spürt man diesen \"Augen-Sonnenbrand\" erst, wenn die Augen bereits gereizt oder angegriffen sind. In diesem Fall sollten Sie Ihren Augen ein paar Tage Sonnenpause gönnen – und nach einer Sonnenbrille mit ausreichendem Blend- und UV-Ausschau halten. 

Kinder und Grauer-Star-Patienten brauchen besonderen Schutz

Bei Menschen, die unter dem so genannten Grauen Star leiden, wird die trüb gewordene Linse oft durch eine neue ersetzt. Allein in Deutschland betrifft das pro Jahr etwa 600.000 Patienten. Viele dieser künstlichen Linsen schützen die Netzhaut nicht so gut vor UV-Strahlung wie die natürliche Linse. Grauer-Star-Patienten sollten nach einer Operation deshalb besonders sorgfältig auf den Schutz ihrer Augen achten. Gleiches gilt für Kinder, deren Augenlinsen klarer und damit erheblich durchlässiger sind als die von Erwachsenen.

Wichtig: Auch bei wolkigem Wetter sind Haut und Augen den unsichtbaren UV-Strahlen ausgesetzt und sollten entsprechend geschützt werden.

Zwar darf aus modischen Aspekten die Sonnenbrille nicht fehlen. Eine gutes Modell hat zusätzlich eine CE-Kennzeichnung und bestätigt damit einen, den europäischen Richtlinien entsprechenden, UV-Schutz. So wie die Augen geschützt werden, braucht auch Euer Kopf eine Bedeckung. Sonnenhüte sind dafür die beste Möglichkeit. Zusätzlich schützt Ihr auch Eure Haare, die im Gegensatz zu der Haut keinen Schutz vor der Sonne bilden können und dementsprechend strapaziert werden. So werden sie trocken und spröde. In der Apotheke oder Drogerie bekommt Ihr für diese Probleme Abhilfe: z. B. Produkte, die vor dem Sonnen ins Haar gesprüht werden und einen UV-Schutz bieten.

Antibiotika, auch Antidiabetika und blutdrucksenkende Mittel wie auch Zitrusfrüchte und Sellerie können eine fotosensibilisierende Wirkung haben. So bedeutet es, dass die Sonneneinstrahlung von den eingenommenen Substanzen extrem verstärkt wird und somit zum Sonnenbrand führt. Klärt also gerade bei neu verschriebenen Medikamenten mit Eurem Arzt oder Apotheker eine Wechselwirkung mit Sonnenstrahlung ab.

 

Natürlicher Sonnenschutz kommt auch von innen.

Carotinoide, die wir einnehmen, schützen unsere Haut – genau wie sie es mit dem Blatt oder der Frucht der Pflanze tun – von innen und erhöhen so den körpereigenen Lichtschutzfaktor bzw. verringern die Empfindlichkeit der Haut gegen UV-Strahlung.

Zu den wirksamsten Sonnenschutz-Carotinoiden gehört das Astaxanthin.

Sonnenschutz mit Tomaten

Mikronährstoffe wie Carotinoide, Tocopherole (Vitamin E), Ascorbate (Vitamin C), Flavonoide oder bestimmte Fettsäuren agieren dabei als natürliches UV-Schutzschild von Innen.

Lieferanten für all diese Substanzen sind nahezu alle roten, orangefarbenen und dunkelgrünen Gemüse und Früchte sowie – als Fettlieferanten – Ölsaaten und Nüsse bzw. deren Öle.

Wissenschaftliche Studien gibt es zum Beispiel zum Sonnenschutz-Potential von Tomaten.

Die Untersuchungen zeigten, dass 55 Gramm Tomatenmark pro Tag den natürlichen Sonnenschutz der Haut um 33 Prozent erhöhen, was offenbar auf die Wirkung von Lycopin (auch Lycopen) – einem sekundären Pflanzenstoff – zurückzuführen ist.

 

Öle zum Schutz vor Sonnenbrand

Vor allem helle und empfindliche Haut benötigt eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Sie sollte nicht nur langsam an die noch ungewohnte Sonne angepasst werden, sondern außerdem rechtzeitig sowohl von innen wie auch von aussen vor der Sonne geschützt werden.

Naturbelassene Öle können im niedrigen Lichtschutzfaktorbereich – eine interessante und vor allen Dingen natürliche Alternative zu den üblichen Sonnenschutzprodukten darstellen.

Naturbelassene, pflanzliche Öle können auch sehr positive Wirkungen als Hautpflegemittel erfüllen.         

Sie versorgen die Haut mit wertvollen Fettsäuren und antioxidativem Vitamin E, verzögern damit den Alterungsprozess der Haut und hinterlassen ein glattes und zartes Hautbild.

Zusätzlich besitzen viele dieser Öle einen natürlichen UV-Filter, der unsere Haut vor zu viel Sonnenstrahlen schützen kann.

 

Grundsätzlich gilt: Bei starker Sonneneinstrahlung solltet Ihr Euch bevorzugt im Schatten aufhalten. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Zwar ist die UV-Strahlung im Schatten schwächer, sie ist jedoch weiterhin vorhanden! So wird zum Beispiel ein Teil des Sonnenlichts durch Wasser und Sand gestreut und reflektiert. Auch im Schatten gilt es deswegen, auf den richtigen Sonnenschutz zu achten.

Mit der richtigen Kleidung könnt Ihr Euch effektiv vor der UV-Strahlung schützen. Körperstellen, die nicht bedeckt werden, solltet Ihr mit einem passenden Sonnenschutzmittel bedecken. Lange Hosen und Hemden bieten einen wirksamen Schutz vor den UV-Anteilen des Sonnenlichts – zusätzlich sollten Sie einen Sonnenhut oder eine Schirmmütze tragen. Der UV-Schutzfaktor von Textilien variiert je nach Art, Dicke, Dichte und Stoffart.

Ein Baumwoll-T-Shirt hat beispielsweise etwa einen UV-Schutzfaktor von 5. Wer ganz sicher gehen will, sollte spezielle UV-Schutzkleidung tragen, die einen UV-Schutzfaktor von mindestens 40 hat. Sie ist mit einem gelben Logo unter Angabe des Schutzfaktors versehen.

 

Mit einigen, wertvollen Tipps für optimalen Schutz vor Sonnenbrand.

1. Mittagssonne meiden: In der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung überall am stärksten – halten Sie sich mittags also lieber im Schatten auf!

2. Kleidung schützt: Ein T-Shirt, eine Hose und ein Sonnenhut schützen effektiv vor der Sonne. Aber Achtung: Baumwollkleidung bietet im Gegensatz zu Polyester nur einen schlechten UV-Schutz.

3. Passenden Lichtschutzfaktor auswählen: Die richtige Sonnencreme gehört zu jeden Strandausflug dazu! Achten Sie dabei auf den richtigen Lichtschutzfaktor (10 bedeutet geringer Schutz, 50 hoher Schutz) und darauf, dass die Sonnencreme auf vor UV-A-Strahlung schützt.

4. Sonnenschutzzeit berechnen: Der Sonnenschutz einer Sonnencreme ist zeitlich begrenzt. Wenn Sie zum Beispiel ein sehr heller Hauttyp sind und Ihre Sonnencreme einen Lichtschutzfaktor von 15 hat, hält der Sonnenschutz nur 150 Minuten.

5. Ausreichend Sonnencreme verwenden: Sparen Sie beim Eincremen nicht an Sonnencreme. Bei Sonnencreme gilt: Viel hilft viel. Ein durchschnittlicher Erwachsener braucht etwa 35 Gramm Sonnencreme (rund vier Esslöffel). 

 6. Vor dem Sonnen eincremen: Sonnencremes schützen erst mit zeitlicher Verzögerung gegen die UV-Strahlung. Einige UV-Filtersubstanzen brauchen eine gewisse Vorlaufzeit, um zu wirken. Cremen Sie sich deshalb etwa 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein.

7. Unseriöse Sonnencremes meiden: Angaben wie \"100%iger Schutz\" oder \"Sunblocker\" klingen verlockend, sind aber unseriös. Ein bestimmter Anteil an UV-Strahlung erreicht die Haut immer –auch bei Anwendung von Sonnenschutzmitteln.

8. Sonnenbrille nicht vergessen: Nicht nur die Haut, sondern auch die Augen müssen Sie vor der Sonnenstrahlung schützen. Eine gute Sonnenbrille erkennen Sie an der CE-Kennzeichnung oder an dem Zusatz UV400.

9. Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Hat es Sie doch mal erwischt, sollten Sie in jedem Fall jegliche weitere Sonnenbestrahlung vermeiden – und zwar bis der Sonnenbrand abgeheilt ist. Kühlende Umschläge und Feuchtigkeitsgels wirken lindernd gegen den Sonnenbrand.

 

Gebt der strapazierten Haut nach der Sonne Linderung und Erholung.

Hat es Euch nun doch erwischt und Ihr leidet an einem Sonnenbrand, verschafft Euch mit diesen Tricks schnelle Linderung: Kühlende, feuchte Umschläge, Feuchtigkeitsgels und Feuchtigkeitslotionen im Wechsel Auftragen, Quarkumschläge und Wadenwickel, Viel trinken,

Anwendung von rückfettenden Cremes.

Bis zum Abklingen der Hautentzündung solltet Ihr die Sonnenstrahlung meiden. Bei starken Schmerzen können zudem Schmerztabletten mit den Wirkstoffen Ibuprofen, Paracetamol und Acetylsalicylsäure helfen. Lasst Euch hierzu in Eurer Apotheke beraten, welches Schmerzmittel am besten geeignet ist. Sie wirken zudem entzündungshemmend und beschleunigen so die Heilung. Habt Ihr Blasen auf der verbrannten Stelle oder die Schmerzen nehmen stark zu, müsst Ihr einen Arzt aufsuchen. Auch ohne Sonnenbrand solltet Ihr Eurer Haut nach jedem Sonnenbad genug Feuchtigkeit zur Regeneration gönnen. Eine After Sun Pflege Lotion beruhigt die Haut und versorgt sie mit Nährstoffen. Vitaminreiches Shampoo, das extra auf die Bedürfnisse sonnenverwöhnter Haare zugeschnitten ist, erledigt den Job für Euer Haupt.

 

Sport unter freiem Himmel erfordert speziellen Hautschutz.

Ganz egal, ob du mit dem Radl am Berg oder See unterwegs bist, läufst oder mit beim Wandern bist: Sonnenschutz ist immer wichtig! Um dich zu schützen, solltest du in erster Linie zur richtigen Tageszeit trainieren. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die UV-Strahlung besonders stark, weshalb du das Workout in den Sommermonaten am besten in die Abendstunden verlegst. Der Schutz in Form von geeigneter Kleidung ist ebenfalls wichtig. Stoffe aus Polyester beispielsweise, bieten einen relativ guten Schutz und auch dunkle Kleidung ist geeignet, um die Haut zu schützen. Außerdem solltest du nach Möglichkeit Kopf und insbesondere deine Augen schützen. Bei der Wahl der Sonnenbrille sind Größe und Farbe entscheidend. Graue und braune Töne sind ideal. Die Größe sollte so sein, dass auch der Bereich um die Augen geschützt ist. Angaben wie „100 Prozent UV“ oder das CE-Zeichen versprechen einen hohen Schutz und sind für Sportler die erste Wahl. 

Am besten verwendest du beim Eincremen ein Produkt mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Trage die Creme großzügig und frühzeitig auf. Vor allem Ohren, Nase, Nacken, Schultern und Fußrücken sind gefährdet und sollten etwa 30 Minuten vor dem Training eingecremt werden.

Wenn du viel schwimmst oder dich im Sand aufhältst, solltest du besonders vorsichtig sein. Wasser und Sand reflektieren die Sonnenstrahlung und verstärken sie, wodurch deine Haut noch stärker belastet wird. Auch bei der Wahl der Sonnencreme gilt: Auf den Lichtschutzfaktor achten. Einer hoher LSF ist grundsätzlich besser, weshalb du bei Sport im Freien auf ein Produkt mit einem LSF von mindestens 30 setzen solltest. Auch der UV-A-Schutz muss hoch sein, damit deine Haut ausreichend geschützt ist. 

 

Die jüngste Haut und Augen brauchen den besten und sichersten Schutz.

Je jünger die Haut ist desto weniger ist sie gegen gefährliche Einflüsse von außen geschützt. Aus diesem Grund sollten Säuglinge nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Die Eigenschutzzeit von Kindern beträgt nur fünf bis zehn Minuten. Deshalb sollten Sonnenschutzprodukte immer einen Lichtschutzfaktor 50+ haben. Zusätzlich sollten sie wasserfest sein und keine Duftstoffe, Silikone, Parabene und Octocrylene (als Filter) enthalten. Also am besten die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden und die Morgen- und späten Nachmittagsstunden zur Zeit im Freien nutzen.

Als Empfehlung gilt auch für die Eltern, hier mit gutem Beispiel voranzugehen.

Auch die Augen brauchen Sonnenschutz: Mittlerweile gibt es gute Sonnenbrillen auch schon für Kleinkinder. Beim Kauf solltet Ihr darauf achten, dass das Modell gut sitzt und CE-Kennzeichnung UV-400 trägt (so werden 99 Prozent der UV-Strahlung geblockt).

Am besten ist es, so früh wie möglich mit der Aufklärung über den richtigen Umgang mit der Sonne anfangen. Das Sonnenlicht ist für die Gesundheit des Menschen unentbehrlich: Es regt die Bildung von Vitamin D an, das eine wichtige Rolle in unserem Calciumhaushalt spielt und am Aufbau unserer Knochen beteiligt ist. Trotzdem sollten Kinder darauf aufmerksam gemacht werden, dass Sonne ihnen auch schaden kann.

Datum: 25.06.2018